HC Elbflorenz: Siegtorschütze Stavast hatte "keinen Bock auf schweres Training"

Dresden - Viel knapper kann man ein Spiel nicht gewinnen. Nach dem verdienten - aber eben auch engen - 27:26-Heimsieg des HC Elbflorenz gegen die HSG Nordhorn-Lingen ist sicherlich nicht alles gut. Aber angesichts des Siegtores zwei Sekunden vor Schluss wollte Rico Göde (40) kein Haar in der Suppe suchen.

Ivar Stavast (24) und Rico Göde (v.l.) hatten nach der Sirene so richtig Spaß.
Ivar Stavast (24) und Rico Göde (v.l.) hatten nach der Sirene so richtig Spaß.  © Lutz Hentschel

"Wir sind einfach glücklich, dass wir die Punkte geholt haben. Klar geht es noch besser. Es war einfach richtig gute Werbung für den Handball und wir haben mit viel Leidenschaft zwei Punkte hier behalten", erklärte der HCE-Coach.

Sein Sorgenkind der letzten Wochen, die Abwehr, präsentierte sich stark verbessert. Dennoch klappte noch nicht alles.

"Bei der Intensität, die geherrscht hat, kann ich nicht immer verlangen, dass wir ab der 45. Minute aufwärts jeden Zweikampf gewinnen", erwidert Göde und verweist mit einem Scherz auf die Moral seines Teams: "Wie man bei Ivar Stavast (24) gesehen hat, war noch genug Energie da, um einen 40 Meter-Sprint zu machen und in der Ecke zu jubeln. Kurz davor stand er noch an der Bank und meinte, er braucht noch eine Pause, um Luft zu holen."

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Der Siegtorschütze gibt dagegen nur locker zu Protokoll: "Ich hatte einfach keinen Bock auf schweres Training die Woche."

HC Elbflorenz: Sebastian Greß wird während des Spiels Vater

Intensiv wird es trotzdem, denn bereits am Freitag muss das Göde-Team beim Tabellennachbarn TuS N-Lübbecke ran.

Dann ist auch wieder Sebastian Greß dabei, der am Sonntag während des Spiels Vater einer Tochter wurde. Göde freut's: "Endlich, Gott sei Dank!"

Titelfoto: Lutz Hentschel

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