HC Elbflorenz steht gegen geschwächte Coburger mächtig unter Druck

Dresden - Sie liebt mich. Sie liebt mich nicht. Sie liebt mich. In Corona-Zeiten kann man den Spruch auch abwandeln in: Sie spielen. Sie spielen nicht. Täglich gibt es neue Spielabsagen - im Fußball, Eishockey, Handball. Das Zweitliga-Duell zwischen dem HC Elbflorenz und dem HSC 2000 Coburg Sonntag um 17 Uhr in der BallsportARENA soll aber stattfinden - so der Stand am Freitagabend.

Chefcoach Rico Göde (39, M.) braucht am Sonntag mit seiner Mannschaft dringend beide Punkte.
Chefcoach Rico Göde (39, M.) braucht am Sonntag mit seiner Mannschaft dringend beide Punkte.  © Lutz Hentschel

Coburg musste bereits die Mittwoch-Partie beim TV Emsdetten absagen und vermeldete: "Aktuell sind zwei Spieler an Corona erkrankt, aber zum Glück mit nur milden Symptomen. Die übrigen Spieler haben vorübergehend den Trainingsbetrieb unterbrochen."

Laut TAG24-Informationen soll es Freitagabend einen dritten Corona-Fall beim HSC gegeben haben.

Beim HC Elbflorenz ist man heiß auf das Duell am Sonntag. Vier Tage nach der ärgerlichen 27:29-Pleite gegen den VfL Lübeck-Schwartau wollen sich die Dresdner, die auf Platz 16 abgerutscht sind, wieder ein Stück weit aus den Niederungen der Tabelle herauskämpfen.

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"Das ist das ideale Spiel, um den Hebel umzulegen. Wir brauchen ein positives Erlebnis", sagt Torjäger Lukas Wucherpfennig (26).

Dass der HCE in Lübeck mehrfach mit drei Toren geführt hatte, diesen Vorsprung trotz guter Möglichkeiten aber nicht ausbauen konnte und am Ende einmal mehr einen möglichen Sieg aus der Hand gab, ärgert Chefcoach Rico Göde (39).

Er fordert: "Wir müssen zwei Punkte holen, egal wie und in welcher Besetzung Coburg um die Ecke kommt."

Lukas Wucherpfennig (26, l.) ist mit 65 Toren (davon 28 Siebenmeter) der erfolgreichste Werfer des HCE. Von 2015 bis 2020 spielte der Rechtsaußen für Coburg.
Lukas Wucherpfennig (26, l.) ist mit 65 Toren (davon 28 Siebenmeter) der erfolgreichste Werfer des HCE. Von 2015 bis 2020 spielte der Rechtsaußen für Coburg.  © Lutz Hentschel

Nach zwei Niederlagen und drei Remis aus den vergangenen fünf Spielen steht Elbflorenz ordentlich unter Druck.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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