HCE-Coach Göde lobt "clevere" Crunchtime mit guter Abwehr, aber schwachem Angriff

Dresden - Die Abwehrarbeit verbessern, die Crunchtime zu unseren Gunsten entscheiden - das hatte Trainer Rico Göde vor dem Spiel beim TV Großwallstadt gefordert. Und genau das taten Kapitän Mario Huhnstock & Co. dann auch.

Jubel bei den Dresdnern über die ersten Punkte in der neuen Saison. Rechts der überragende Keeper Mario Huhnstock.
Jubel bei den Dresdnern über die ersten Punkte in der neuen Saison. Rechts der überragende Keeper Mario Huhnstock.  © Jan Huebner

Hatte die Abwehr des HC Elbflorenz die Auftaktniederlage gegen den TV Emsdetten noch zu verantworten, war sie diesmal der Garant für den 25:23-Erfolg.

Beweglichkeit, Aggressivität, gutes Rückzugsverhalten und ein bärenstarker Huhnstock (12 Paraden) waren die Grundlage für die nur 23 Gegentreffer. Tom Jansen und Savvas Savvas, Großwallstadts gefürchtete Rückraumschützen, kamen nur selten zur Entfaltung, erzielten zusammen lediglich acht Treffer.

"Die Abwehr im Verbund mit Mario sollte stehen. Das ist top gelungen und war wichtig. Vor allem die Hauptschützen haben wir richtig gut verteidigt, Savvas komplett aus dem Spiel genommen", war Göde zufrieden.

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Und auch dessen zweite Forderung wurde erfüllt: Nachdem die Dresdner einen Fünf-Tore-Rückstand (10:15/35.) binnen acht Minuten (16:15/43.) wettgemacht hatten, entschieden sie nach einem zwischenzeitlichen 19:19 (52.) die enge Schlussphase und damit das Spiel für sich.

"Da waren wir clever, haben gut verteidigt, uns keine unnötigen Zeitstrafen eingefangen, vorn lange gespielt. Toll die zwei Treffer von Oskar Emanuel am Ende", lobte Göde.

Spiel hätte klarer entschieden werden können

HCE-Coach Rico Göde (r.) sah Licht und Schatten bei seiner Mannschaft. Vor allem die Treffer von Oskar Emanuel (l.) stellte er positiv hervor.
HCE-Coach Rico Göde (r.) sah Licht und Schatten bei seiner Mannschaft. Vor allem die Treffer von Oskar Emanuel (l.) stellte er positiv hervor.  © Montage: Lutz Hentschel, Jan Huebner

Aber es hätte so eng nicht werden müssen.

Denn die gegen Emsdetten so starke Offensive bekam in Großwallstadt nur wenig gebacken. So hören sich acht Treffer von Sebastian Greß zwar toll an, aber der Rückraum-Kanonier leistete sich auch sieben Fehlwürfe, der HCE insgesamt satte 20.

Auch die lediglich drei Tore über die Außen sowie zwei vom Kreis waren kein Ruhmesblatt.

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"Zu Beginn waren wir vorn zu statisch, haben uns schlecht bewegt. Nach der Pause haben wir abgeklärter agiert, hatten den tollen 6:0-Lauf. Aber insgesamt haben wir zu viel liegenlassen", resümierte Göde.

Titelfoto: Jan Huebner

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