Nach Pleite gegen Absteiger: HC Elbflorenz hadert mit Hektik und Wurfquote

Dresden - Graues Mittelfeld statt oben dran den Spitzenplätzen. 4:4-Punkte statt 6:2. Das ist das Fazit des HC Elbflorenz nach dem 24:30 bei Bundesliga-Absteiger TuS Lübbecke. Lange Zeit ebenbürtig, brachten Kleinigkeiten die Dresdner um den Lohn der Mühen.

Trainer Rico Göde (40) haderte mit der Hektik und der schlechten Torquote aus dem Rückraum in der zweiten Halbzeit.
Trainer Rico Göde (40) haderte mit der Hektik und der schlechten Torquote aus dem Rückraum in der zweiten Halbzeit.  © Mathias M. Lehmann

Es ist im Mannschaftssport oft so. Du bist nicht schlechter als der eigentliche Favorit. Du duellierst dich auf Augenhöhe und du verlierst trotzdem deutlich, weil du in den entscheidenden Momenten nicht die mentale Stärke des Gegners hast. So ging es Dresden in Lübbecke.

"Wenn man das Ergebnis betrachtet, ist es am Ende dann schon ernüchternd", sagte HCE-Trainer Rico Göde (40) nach dem Spiel: "Wir haben gut angefangen und haben dann eine schlechte Phase im letzten Drittel der ersten Halbzeit. Letztendlich ist aber beim 12:14 noch alles okay."

Die Chance, dem Spiel eine Wende zu geben, war da. Doch Dresden ergriff sie nicht, erlaubte sich immer wieder Pausen, agierte genau da unkonzentriert.

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"Wir schaffen es zu Beginn der zweiten Halbzeit nicht, trotz mehrerer Chancen auf Remis zu stellen. Wir werfen sechs Angriffe, kein Tor und fangen uns fünf", haderte Göde.

"Wir werden hektisch und hatten keine Ruhe. Zudem werfen wir insgesamt an diesem Tag aus dem Rückraum vier von 20. Das sagt dann auch alles."

Spielerisch muss der HCE seine Linie beibehalten, die passt über weite Strecken. Von der Konzentration muss er zulegen. Am Freitag kommt der Tabellendritte Eisenach, da muss alles passen.

Titelfoto: Mathias M. Lehmann

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