Schützenfest gegen den HSV: Der HC Elbflorenz liefert eine Gala-Vorstellung!

Dresden - Der HC Elbflorenz hat ein grandioses Schützenfest gefeiert und in der heimischen BallsportARENA den bisherigen Zweitliga-Spitzenreiter HSV Hamburg mit 37:31 (17:14) deutlich beherrscht. Für die Gäste aus der Partnerstadt war es ein bitterer Abend, denn sie hätten mit einem Sieg in Dresden den Aufstieg in die 1. Bundesliga vorzeitig perfekt machen können.

Der HC Elbflorenz nach dem Schützenfest gegen den HSV beim ausgelassenen Siegertanz.
Der HC Elbflorenz nach dem Schützenfest gegen den HSV beim ausgelassenen Siegertanz.  © Lutz Hentschel

HCE-Präsident Uwe Saegeling machte bei der Rückkehr der Zuschauer, die letztmalig vor über sieben Monaten in die Halle durften, gleich übers Mikro die Ansage: "Den Hamburgern möchte ich sagen, man steigt besser zu Hause auf."

Der HSV zeigte sich zu Beginn zwar deutlich effizienter beim Torwurf (0:2), doch dann kamen die Hausherren vor 702 Zuschauern langsam ins Rollen.

Mit dem 4:3 gingen sie erstmals in Führung, Lukas Wucherpfennig (insgesamt 9/3 Tore) schraubte den Vorsprung erstmals auf plus drei, Mindaugas Dumcius (7 Feldtore) mit dem 9:5 sogar auf plus vier.

HC Elbflorenz: Spielplan steht, aber Noack verletzt
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Und hinten stand die Abwehr gut, glänzte Mario Huhnstock immer wieder mit tollen Paraden.

Die Frage zur Pause (17:14) lautete: Hält der HC Elbflorenz diese Vorstellung auch in der 2. Halbzeit durch? Die Antwort lautete: Ja. Und wie! Die Mannschaft von Rico Göde legte sogar noch zu.

Mindaugas Dumcius (M.) war mit sieben Feldtoren zweitbester Dresdner Werfer.
Mindaugas Dumcius (M.) war mit sieben Feldtoren zweitbester Dresdner Werfer.  © Lutz Hentschel

HCE-Coach Rico Göde: "Mehr Werbung als heute können wir nicht machen"

HCE-Keeper Mario Huhnstock (M.) präsentierte sich einmal mehr in glänzender Verfassung.
HCE-Keeper Mario Huhnstock (M.) präsentierte sich einmal mehr in glänzender Verfassung.  © Lutz Hentschel

"Wir haben zuletzt unnötige Niederlagen kassiert und wollten es diesmal besser machen. Deshalb hatten wir uns vorgenommen, dass Hamburg vor unseren Zuschauern, in unserer Halle nicht den Aufstieg feiern sollte", erklärte Huhnstock.

Bis zur 37. Minute baute die Mannschaft von Trainer Rico Göde den Vorsprung auf 22:16 aus, Mitte der zweiten Hälfte hieß es 30:22.

Dementsprechend war auch die Stimmung auf den Rängen. Drei Minuten vor Schluss hielt es keinen der Fans mehr auf seinem Sitzplatz.

Trainingsstart beim HC Elbflorenz: Coach Göde schickt seine Männer auf die Tartanbahn!
HC Elbflorenz Trainingsstart beim HC Elbflorenz: Coach Göde schickt seine Männer auf die Tartanbahn!

"Mehr Werbung als heute können wir nicht machen", fasste Sieger-Coach Göde die Leistung seiner Männer zusammen.

Dagegen meinte HSV-Trainer Torsten Jansen: "Ich bin enttäuscht über die Art und Weise, wie wir verloren haben. Heute dürfen wir traurig sein."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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