Schwacher HC Elbflorenz im Sachsen-Derby von Aue vorgeführt

Dresden - Im dritten Anlauf hat's endlich geklappt mit dem Sachsenderby in der 2. Liga. Der HC Elbflorenz wird es allerdings in schlechter Erinnerung behalten. Er verlor in der heimischen BallsportARENA gegen den EHV Aue mit 21:29!

Anadin Suljakovic ging nach der Pause in den Auer Kasten und ärgerte die Dresdner Angreifer mit seinen Paraden.
Anadin Suljakovic ging nach der Pause in den Auer Kasten und ärgerte die Dresdner Angreifer mit seinen Paraden.  © Matthias Rietschel

Statt 2581 begeisterter Fans nur ein Dutzend Dresdner Trommler und 135 Pappkameraden dabei. Die Stimmung auf den Rängen damit gegen null tendierend und auch auf dem Feld Tristesse.

Der Respekt beider Teams voreinander groß, das Spiel zunächst zäh, geprägt von schwachen Offensivreihen.

Nach 17 Minuten nur sieben Tore, dafür insgesamt schon 16 Fehlwürfe, Aue 5:2 vorn.

Dann der HCE mt drei Treffren - Doppelpack von Sebastian Greß (5 Tore) plus einmal Phillip Jungemann, nur noch 5:7 (23.).

Doch der Lauf ging nicht weiter, Pausenstand 7:10 - und das bei jeweils 23 Angriffen! Quote der Keeper Mario Huhnstock (Elbflorenz) und Sveinbjörn Petursson (EHV) bis dahin 37,5 bzw. bärenstarke 53,3 Prozent (!) gehaltene Würfe.

Aue nach der Pause dennoch mit neuem Schlussmann, Anadin Suljakovic kam - und parierte gleich einen Siebenmeter von Nils Kretschmer.

Sebastian Greß (M.) war mit fünf Toren Dresdens bester Werfer. Hier wird er allerdings von der Aue Abwehr ausgebremst
Sebastian Greß (M.) war mit fünf Toren Dresdens bester Werfer. Hier wird er allerdings von der Aue Abwehr ausgebremst  © Matthias Rietschel

Und Suljakovic (44 %) stellte die Dresdner weiter vor Probleme, deren Hände immer mehr zitterten. Zudem beantwortete der EHV jedes HCE-Tor umgehend (15:19/45.). Daran änderte auch der für Huhnstock gekommene Max Mohs im HCE-Kasten nichts - 19:25 (53.), das Ding war durch!

Fazit von HCE-Coach Rico Göde: "Die erste Halbzeit möchte man sich von beiden Mannschaften nicht noch mal anschauen. Wir verwerfen insgesamt einfach zu viel, müssen uns die Würfe vor allem besser aussuchen. Später hat auch der Mut gefehlt, aus dem Rückraum zu werfen."

Titelfoto: Matthias Rietschel

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