Sindelfingen - Justiz-Ärger für Adrian Sutil (42)? Der frühere deutsche Formel-1-Pilot sitzt wohl hinter schwedischen Gardinen.
Wie Bild berichtet, soll der 42-Jährige im Zuge der gegen ihn laufenden Ermittlungen am vergangenen Donnerstag im baden-württembergischen Sindelfingen dingfest gemacht worden sein, sich seitdem in Untersuchungshaft befinden.
Konkret gehe es dabei um "schweren bandenmäßigen Betrug" und "Veruntreuung", heißt es laut Bild-Angaben seitens der Ermittler.
Vor diesem Hintergrund seien Polizei-Razzien in Monaco, der Schweiz und in Sindelfingen durchgeführt worden: "Gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg wurden mehrere Objekte durchsucht", bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Stuttgart auf Anfrage der Zeitung.
Sutil, der in den vergangenen Jahren im Luxusautos-Handel tätig gewesen sein soll, habe man dabei festgenommen und im Anschluss zum Amtsgericht Stuttgart gebracht worden, wo ein Haftbefehl gegen ihn vollstreckt worden sei.
Einzelheiten zu den Vorwürfen gegen den zwischen 2007 und 2014 in der Motorsport-Königsklasse aktiven Rennfahrer wurden bislang noch nicht öffentlich bestätigt.
Bewährungsstrafe! Adrian Sutil hatte schon Ärger mit der Justiz
Sutil sorgt damit erneut für Negativ-Schlagzeilen, denn schon 2011 geriet er mit dem Gesetz aneinander, als er in einem Nachtclub in Shanghai handgreiflich geworden war und den damaligen Lotus-Geschäftsführer Eric Lux (55) mit einem Champagnerglas am Hals verletzt hatte.
Das Gericht verurteilte ihn damals zu 18 Monaten Gefängnis auf Bewährung.