Paralympics-Start unter düsteren Vorzeichen: Corona-Notstand in Tokio

Tokio - Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach (67), ist zur Eröffnungsfeier der Paralympics nach Tokio zurückgekehrt.

Thomas Bach (67), der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.
Thomas Bach (67), der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees.  © Dan Mullen/Pool Getty Images/dpa

Der 67-Jährige traf einen Tag vor der am Dienstagabend (Ortszeit) geplanten Eröffnungszeremonie in der japanischen Hauptstadt ein, wie die Organisatoren mitteilten.

Bach hatte sich zuvor zu den Olympischen Spielen in Tokio aufgehalten. Er hatte kurz vor seiner Abreise für Kritik gesorgt, als er nach den Spielen auf Tokios Luxuseinkaufsmeile Ginza gesehen wurde.

In Tokio herrscht der Corona-Notstand und die Bürger sind angehalten, zu Hause zu bleiben.

Bei seiner erneuten Einreise zur Eröffnung der Paralympics brauchte er laut japanischen Medien nicht in die Quarantäne.

Für ihn habe die Regierung eine Ausnahme gemacht, unter der Bedingung, dass sich Bach nur an bestimmten Orten wie der Eröffnungsfeier im Olympiastadion und seinem Hotel aufhält, hieß es in japanischen Fernsehberichten.

Blick auf Hochhäuser im Stadtzentrum von Tokio. Hier herrscht Corona-Notstand, die Bürger sollen zu Hause bleiben.
Blick auf Hochhäuser im Stadtzentrum von Tokio. Hier herrscht Corona-Notstand, die Bürger sollen zu Hause bleiben.  © Marcus Brandt/dpa

Die Paralympische Spiele finden vom 24. August bis 5. September 2021 statt.

Titelfoto: Dan Mullen/Pool Getty Images/dpa

Mehr zum Thema Olympia 2021: