NFL Playoffs: Green Bay Packer lassen Los Angeles Rams keine Chance

Green Bay - Acht Teams, vier Spiele. In der National Football League findet an diesem Wochenende die Divisional Round statt. Oder anders formuliert: Nur die Mannschaft, die jetzt dreimal in Folge gewinnt, hält am Ende die Super-Bowl-Trophäe in den Himmel.

Der Deutsch-Amerikaner Equanimeous St. Brown (M.) von den Green Bay Packers wird von der Rams-Defense gestoppt.
Der Deutsch-Amerikaner Equanimeous St. Brown (M.) von den Green Bay Packers wird von der Rams-Defense gestoppt.  © Morry Gash/AP/dpa

Am Samstag standen die ersten beiden Partien auf dem Playoffs-Plan. Die Baltimore Ravens hatten es mit Buffalo Bills zu tun. Zuvor jedoch mussten die LA Rams zu den Green Bay Packers.

Die Gastgeber waren es auch früh im Spiel, die als erstes jubeln durften: Von der eigenen 32-Yard-Linie beginnend, ging es in nur acht Versuchen in die Redzone (die letzten 20 Yards vor der Endzone), wo sie sich jedoch mit einem Field Goal aus 24 Yard und einer damit verbundenen 3:0-Führung begnügten.

Dass wollte Los Angeles nicht kommentarlos auf sich sitzen lassen und tat es daraufhin den Cheeseheads gleich. Das 3:3 ging zielsicher 37 Yards weit durch die Stangen.

Im 2. Quarter durfte man den ersten Touchdown bejubeln. Mit einem lauflastigen Drive kämpfte sich Green Bay bis einen Meter an die Endzone heran. Davante Adams wurde von da aus mit einem blitzschnellen Pass von Quarterback Aaron Rogers bedient: 10:3 aus Sicht der Packers.

Zeit zum Durchschnaufen gab es für die Offense der Gelbgrünen jedoch kaum, denn nach nur 3 Versuchen musste LA-Quarterback Jared Goff seine Mannen schon wieder vom Feld begleiten und der Punt-Formation Platz machen.

Green Bay machte es seinerseits besser und erhöhte auf 16:3. Nach einem Play Action Spielzug (der Quarterback tut so, als würde er einem Running Back den Ball geben, wirft dann aber einen Pass) fand Aaron Rodgers keine Anspielstation. Also lief er das eine Yard selbst, der Extrapunkt-Trickspielzug scheiterte jedoch.

Vier Sacks gegen Jared Goff bremsen die Rams

Packers-Rookie A.J. Dillon (M.) erkämpft wertvollen Raumgewinn für Green Bay.
Packers-Rookie A.J. Dillon (M.) erkämpft wertvollen Raumgewinn für Green Bay.  © Mike Roemer/AP/dpa

Kurz vor dem Halbzeitpfiff erwachten auch die Gäste aus Los Angeles. Ein 4-Yard-Pass auf den Rookie Van Jefferson verkürzte 29 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff auf 10:16. Was soll in 29 Sekunden schon noch passieren?

Zum Beispiel ein 33-Yard-Pass auf den Tight End Robert Tonyan. Zwar klopften die Packers damit wieder an die Tür der Rams-Endzone, es endete jedoch mit einem 39-Yard Field Goal und dem 10:19 Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit begann mit einem spektakulären Lauf von Aaron Jones über 60 Yards. Aaron Rodgers belohnte ihn mit der Chance, aufs Scoreboard zu kommen - und Jones nahm das dankend an. 25:10, nachdem die 2-Point-Conversion erneut scheiterte.

Kurz vor Ende des 3. Quarters konnte Running Back Cam Akers noch 8 Punkte für LA aufs Board bringen. Nach einem direkten Snap lief er zuerst in die Endzone und sorgte im Anschluss für zwei extra Zähler: Goff passte auf Jefferson, der gab zurück an Akers und dieser erlief die zwei Zusatzpunkte zum 18:25.

Im 4. Quarter packte Rodgers seine ganze Klasse aus, als er Allen Lazard mit einem Zuckerpass über 58 Yards bediente und dieser den Vorsprung zum 32:18 aus Sicht der Packers ausbaute. Zugleich Endstand der Partie.

Der Schlüssel zum Erfolg war unter anderem die Defense der Packers, die mit vier Drive-beendenden Sacks Goff extrem unter Druck setzen konnten. Von der Rams-Verteidigung, die beste Defense der Liga in dieser Saison, war hingegen wenig zu sehen.

Titelfoto: Mike Roemer/AP/dpa

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