Es wird bereits gefilmt: Eklat um Tennis-Star Djokovic bald auf Netflix!

Melbourne - Viel filmreifer geht es nicht! Beim Streaming-Anbieter Netflix wird bald eine Doku-Serie über das Einreise-Drama von Novak Djokovic (34) zu sehen sein.

Novak Djokovic (34) während einer Trainingseinheit in Melbourne am Donnerstag. Flackert der Profi bald bei Netflix über die TV-Bildschirme?
Novak Djokovic (34) während einer Trainingseinheit in Melbourne am Donnerstag. Flackert der Profi bald bei Netflix über die TV-Bildschirme?  © Mark Baker/AP/dpa

Das Format soll gewissermaßen eine Tennis-Version der erfolgreichen Formel-1-Show "Drive To Survive" werden, wie die Daily Mail berichtete.

Demnach befand sich die Serie mit tiefen Einblicken hinter die Kulissen der Tennis-Welt bereits vor dem Skandal des Weltranglistenersten in Planung. Seit Beginn des Jahres begleitet eine Londoner Film-Crew dafür Spielerinnen und Spieler.

Produziert wird das Spektakel vom Briten James Gay-Rees (55), der auch für den beliebten F1-Hit von Netflix verantwortlich ist.

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Das Fiasko um den "Djoker" soll nun in den Fokus der Sendung rücken und einen prominenten Platz einnehmen. Offenbar existieren schon zahlreiche Aufnahmen, die den Zoff zwischen dem 20-fachen Grand-Slam-Sieger und der australischen Regierung dokumentieren.

Djokovic wurde am 5. Januar trotz Sondererlaubnis bei der Einreise nach Australien abgewiesen und in ein Abschiebe-Hotel gebracht. Dagegen legte der 34-Jährige Einspruch ein und bekam am 10. Januar vorerst Recht.

Allerdings wurde im Nachhinein bekannt, dass der Tennis-Star auf seiner Reiseerklärung eine falsche Angabe machte, was in Down Under als schweres Verbrechen gilt und mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden kann.

Macht der Skandal um Novak Djokovic die Tennis-Doku auf Netflix zum neuen "Drive to Survive"?

Netflix plant mit der Tennis-Dokumentation schon den nächsten Coup. (Symbolbild)
Netflix plant mit der Tennis-Dokumentation schon den nächsten Coup. (Symbolbild)  © Alexander Heinl/dpa

Noch immer ist unklar, ob der Sportler am 17. Januar bei den Australian Open starten darf, obwohl die Paarungen des Turniers bereits ausgelost wurden. Innenminister Alex Hawke (44) kann noch von seinem persönlichen Veto-Recht gegen das erteilte Visum Gebrauch machen.

Genug Zündstoff also für fesselnde Stunden vor dem Fernseher und dramatische Folgen mit Binge-Potenzial. Nur das Ende der Saga steht noch in den Sternen und somit auch ein möglicher Ausstrahlungstermin.

Immerhin könnte die Tennis-Welt von dem Schauspiel profitieren und einen ähnlichen Hype erleben, wie die Formel 1 durch das Format beim Streaming-Giganten.

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Der schottische Profi Andy Murray (34) äußerte sich vor Weihnachten zu dem Konzept: "Viele Leute haben über "Drive To Survive" gesprochen und ich habe mir ein paar Folgen selbst angeschaut. Es ist wirklich toll und könnte großartig für den Tennissport sein."

Titelfoto: Bildmontage: Mark Baker/AP/dpa, Alexander Heinl/dpa

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