Sechsmal von unten: Tennis-Profi greift zu ungewöhnlichem Mittel

London - Alexander Bublik (25) hat bei seiner Drittrunden-Niederlage in Wimbledon gleich mehrfach zu einem ungewöhnlichen taktischen Mittel gegriffen.

Alexander Bublik (25) schlug sechsmal gegen Frances Tiafoe (24) von unten auf. Das reichte allerdings nicht zum Erreichen des Wimbledon-Viertelfinals.
Alexander Bublik (25) schlug sechsmal gegen Frances Tiafoe (24) von unten auf. Das reichte allerdings nicht zum Erreichen des Wimbledon-Viertelfinals.  © Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpa

Der Kasache servierte sechsmal in einem Aufschlagsspiel von unten - normalerweise passiert dies äußerst selten.

Beim Stand von 0:3 im vierten Satz gegen den Amerikaner Frances Tiafoe war Bublik sichtbar genervt, es half jedoch langfristig nichts. Der 25-Jährige musste sich mit 6:3, 6:7 (1:7), 6:7 (3:7), 4:6 geschlagen geben.

Dem streitbaren Australier Nick Kyrgios (27) gefiel jedoch, was Bublik versuchte.

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"Ich liebe es, es ist etwas anderes", twitterte der 27-Jährige.

"Aber falls ich es getan hätte, wäre ich beschuldigt worden, absichtlich verlieren zu wollen, und hätte mindestens 15 000 Pfund Strafe zahlen müssen."


Das hält Nick Kyrgios von Unterarm-Aufschlägen

Kyrgios schlägt öfter von unten auf, um seinen Gegner aus dem Konzept zu bringen.

Titelfoto: Anne-Christine Poujoulat/AFP/dpa

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