Tennis-Turnier in Köln: Veranstalter verlangen Planbarkeit

Köln - Angesichts des kurzfristigen Zuschauer-Ausschlusses fürchten die Organisatoren des ATP-Tennisturniers in Köln um die Zukunft des Sports

Der österreichische Veranstalter Edwin Weindorfer hofft weiterhin darauf, kommende Woche beim ATP-Tennisturnier in Köln Zuschauer begrüßen zu dürfen. (Archivbild).
Der österreichische Veranstalter Edwin Weindorfer hofft weiterhin darauf, kommende Woche beim ATP-Tennisturnier in Köln Zuschauer begrüßen zu dürfen. (Archivbild).  © Jörg Carstensen/dpa

"Wir brauchen eine Planbarkeit, die gibt es nicht leider Gottes. Und wir brauchen auch eine gewisse wirtschaftliche Komponente, die man einhalten kann", sagte der österreichische Veranstalter Edwin Weindorfer am Mittwoch. 

"Ansonsten wird es bald keine Tennis-Turniere, keine Events mehr geben."

Von diesem Mittwoch an wird das Turnier mit dem US-Open-Finalisten Alexander Zverev als Topspieler ohne Zuschauer fortgeführt. 

Nachdem Köln die wichtige Corona-Warnstufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hatte, ordneten die zuständigen Behörden eine Reduzierung auf maximal 250 Besucher an. 

Daraufhin hatten sich die Turnier-Verantwortlichen entschieden, zunächst ganz auf Publikum zu verzichten. 

An den ersten beiden Tagen hatten nach Veranstalter-Angaben je rund 800 Tickets verkauft werden dürfen.

Weindorfer und Turnierdirektorin Barbara Rittner hoffen weiterhin darauf, in der zweiten Auflage des Turniers in der kommenden Woche ebenfalls in Köln wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. 

Insgesamt seien für die zwei Wochen bereits knapp 10.000 Tickets verkauft gewesen. "Auch wenn es nur eine kleine Einnahmequelle ist im Vergleich zur Normalität, sind das wiederum wirtschaftlich starke Einnahmebußen", sagte Weindorfer.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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