Wimbledon-Tragödie um Serena Williams: Tennis-Legende bricht verletzt zusammen und gibt weinend auf!

London - Eine Legende muss unter Tränen die weiße Fahne hissen! Serena Williams (39) hat in der ersten Runde von Wimbledon aufgegeben. Wie eine Löwin kämpfte sie im Erstrundenspiel gegen die Weißrussin Alexandra Sasnowitsch (27) vor allem mit sich und ihrem Körper. Ein Kampf den sie verlor - und möglicherweise sogar der tragische Schlusspunkt einer unfassbar großen Karriere!

Verletzt sank Serena Williams (39) mehrfach zu Boden. Der Kampf gegen die Schmerzen - sie verlor ihn am Dienstagabend in London.
Verletzt sank Serena Williams (39) mehrfach zu Boden. Der Kampf gegen die Schmerzen - sie verlor ihn am Dienstagabend in London.  © Adam Davy/PA Wire/dpa

Unter Schmerzen und mit einem dick einbandagierten Oberschenkel quälte sich die 23-fache Grand-Slam-Siegerin gegen Sasnowitsch durch den ersten Satz.

Der lange Weg zur Einstellung des ewigen Rekords von 24-Titeln, aufgestellt von der Australierin Margaret Court (78), er wird immer steiniger und beschwerlicher für die 39-Jährige.

Und die Vermutung, dass es eine unvollendete Geschichte bleiben könnte, sie wirkt mehr und mehr wie bittere Realität.

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Serena Williams war bereits angeschlagen ins Match gegangen, führte zunächst mit 3:1 im ersten Satz. Doch von Minute zu Minute konnte man die scheinbar immer größer werdenden Schmerzen förmlich sehen.

Mit jeder Aktion litten die Zuschauer im Stadion und vor den TV-Geräten mehr mit der US-Amerikanerin mit.

Serena Williams meldete sich später bei ihren Fans: "Ich war todunglücklich"

Unter Tränen verließ die Tennis-Legende letztlich das Spielfeld.
Unter Tränen verließ die Tennis-Legende letztlich das Spielfeld.  © Adam Davy/PA Wire/dpa

Williams humpelte, ging so oft wie möglich in Schonhaltung und versuchte, mit ihrer ganzen Klasse und Erfahrung ihre sichtbaren körperlichen Probleme zu kaschieren. Doch es sollte nicht gelingen.

Auch ihr letzter Rettungsring, eine Medical Timeout, verpuffte förmlich im Londoner Nachthimmel. Selbst diese Pause konnte sie nicht mehr entscheidend beflügeln und so gab sie beim Stand von 3:3 unter Tränen auf.

Das Stadion erhob sich, beinahe ehrfürchtig versuchte ihre Gegnerin der Ikone am Netz ihr Mitgefühl auszudrücken.

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Weinend und unter tosendem Applaus im weiten Rund verließ Williams dann den Court. Es glich einer sportlichen Tragödie.

"Ich war todunglücklich, als ich wegen einer Verletzung an meinem rechten Bein zurückziehen musste", so Williams wenige Stunden nach ihrem Aus.

Sie bedankte sich zudem bei ihren Fans, war überwältigt vom Zuspruch, den sie erfuhr, als sie auf das Feld ging und dieses schließlich humpelnd verließ.

Alexandra Sasnowitsch (27) ist nach dem Match gegen Serena Williams in der zweiten Runde von Wimbledon.
Alexandra Sasnowitsch (27) ist nach dem Match gegen Serena Williams in der zweiten Runde von Wimbledon.  © Julian Stratenschulte/dpa

Die Jagd nach dem Rekord könnte unvollendet bleiben - folgt nach dem Wimbledon-Tiefschlag das Karriereende?

Ihren letzten Grand-Slam-Sieg holte die 39-Jährige am 28. Januar 2017 gegen Schwester Venus Williams (41) auf Hartplatz bei den Australian Open. Seither bleibt ihr der langersehnte 24. Erfolg bei einem der vier größten Tennis-Turniere verwehrt.

Ob durch die Geburt ihres Kindes, bittere Finalniederlagen oder eben hartnäckige Verletzungen. Der Traum vom Rekord scheint in immer weitere Ferne zu rücken.

Und beim Anblick der Bilder nach dem tränenreichen Dienstagabend in Wimbledon, könnte man schon denken, dass Serena Williams ihre glorreiche Karriere nun beendet. Ohne den Margaret-Court-Rekord zu brechen, allerdings mit größtem Respekt aller Weggefährten, Fans und Sport-Begeisterten.

Titelfoto: Adam Davy/PA Wire/dpa , Adam Davy/PA Wire/dpa

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