Dresden - Die Heimfahrt an die belgisch-niederländische Grenze nach Aachen hätten sich die Ladies in Black fast sparen können. Denn genau eine Woche nach dem glatten 3:0-Erfolg der DSC-Schmetterlinge treffen sich beide Teams schon wieder an Ort und Stelle des Pokalviertelfinals - Margon Arena, Samstagabend, 18 Uhr. Ein Punkt, der den Dresdnerinnen entgegenkommt.
"Die Video-Einheiten, die wir sonst vor Spielen machen, bekommen wir in der kurzen Vorbereitung einfach nicht hin", erklärt DSC-Coach Alex Waibl (57).
Donnerstag früh kehrte er mit seinem Team aus Lodz zurück, die Nacht verbrachten sie im Mannschaftsbus auf der Autobahn. Viel mehr als Regeneration war da nicht drin.
Da macht es die Tatsache, dass es wieder gegen Aachen geht, leichter für den Trainer.
"Wir müssen vergleichen, was geklappt hat und was nicht. Und dann müssen wir nachjustieren", so der 57-Jährige zur Aufgabe vor dem Bundesliga-Spiel gegen die Nordrhein-Westfalen:
"Das ist ein bisschen wie in den Play-offs."
DSC muss Aachens Celine Jebens stoppen
Das Pokalduell dominierte auf beiden Seiten der Diagonalangriff: beim DSC Marta Levinska (24), bei Aachen Celine Jebens (21). Die Co-Kapitänin aus Dresden scorte 21 Mal, ihre Gegenüber kam aber ebenfalls auf starke 20 Zähler.
"Zu viele Punkte" der Aachenerin, wenn es nach Waibl geht: "Das müssen wir besser hinkriegen, sie bei weniger halten."
Was aber trotz der kurzen Vorbereitung Fakt ist, die Stimmung könnte bei den Elbestädterinnen nicht besser sein. "Der Einzug ins Pokalhalbfinale hat natürlich alle begeistert. Und in Lodz sind wir echt cool aufgetreten, selbstbewusst", ist der DSC-Coach glücklich mit den zwei Auftritten seiner Mädels.
Dieses Gefühl gilt es jetzt trotz der kurzen Vorbereitung zu transportieren. Denn für das erneute Aufeinandertreffen mit den Aachenerinnen innerhalb einer Woche gibt es ein klares Ziel: drei Punkte.