DSC in Italien: Heute gibt es das Wiedersehen mit der Meister-Kapitänin

Busto Arsizio/Dresden - Wenn der DSC am heutigen Mittwochabend (20.30 Uhr) im Hinspiel des CEV-Cups bei E-Work Busto Arsizio in Italien aufläuft, gibt es ein Wiedersehen mit der Ex-Dresdnerin Lena Stigrot (27).

Lena Stigrot (27) trägt bei ihrem neuen Verein in Italien wie beim DSC die Nummer 10.
Lena Stigrot (27) trägt bei ihrem neuen Verein in Italien wie beim DSC die Nummer 10.  © IMAGO/ZUMA Wire

Im April 2021 hatte Lena noch als DSC-Kapitänin die Meisterschale in die Höhe gestemmt. Nach dem Titelgewinn war die Nationalspielerin nach Rom gewechselt, seit dieser Saison trägt sie das Trikot von E-Work Busto Arsizio.

"Ich fühle mich sehr wohl in Italien. Es ist hier sehr herzlich und familiär. Nach Mailand sind es von Busto Arsizio nur vierzig Autominuten. Und man ist auch schnell am Comer See und am Lago Maggiore", erzählt die 27-Jährige.

Mit ihrem neuen Verein rangiert sie derzeit nur auf Rang 10 in der Serie A.

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"Wir hatten zu Beginn der Saison viel Pech, viele Verletzungen. Da hat es unsere erste Zuspielerin und unsere Libera erwischt. Wir konnten bisher nur ganz wenig mit dem kompletten Kader trainieren. Aber unser Niveau wird jetzt von Tag zu Tag besser", berichtet Lena.

Bei aller Wiedersehensfreude: Lena Stigrot will gegen den Dresdner SC gewinnen

2021 streckte Lena Stigrot (27) als Kapitänin des DSC die Meisterschale nach einer furiosen Aufholjagd in der Finalserie gegen Stuttgart in die Höhe.
2021 streckte Lena Stigrot (27) als Kapitänin des DSC die Meisterschale nach einer furiosen Aufholjagd in der Finalserie gegen Stuttgart in die Höhe.  © Lutz Hentschel

Am Sonntagabend verloren Stigrot & Co. in Casalmaggiore mit 2:3, zuvor hatten sie drei Siege in Folge gefeiert.

Auf die Frage nach dem Unterschied zwischen der Serie A und der Bundesliga antwortet die Angreiferin: "Das Niveau in Italien ist sehr hoch. Durch das größere Budget gibt es eine große Bandbreite an starken Spielerinnen."

Mit Blick auf die beiden CEV-Cup-Duelle mit ihrem Ex-Verein DSC sagt Lena: "Dresden, das war eine schöne und prägende Zeit für mich. Mit einigen Spielerinnen bin ich immer noch in Verbindung. Ich freue mich auf das Wiedersehen. Vor allem freue ich mich total darauf, nach Dresden zu kommen."

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Bei aller Wiedersehensfreude bleibt trotzdem die sportliche Rivalität.

"Ich weiß, dass der DSC sehr gefährlich werden kann. Wir sind nicht der große Favorit, aber wir sind auf alle Fälle der Favorit und wollen in die nächste Runde einziehen", macht Lena Stigrot klar.

Titelfoto: Bildmontage: IMAGO/Zuma Wire; Lutz Hentschel

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