Weltfest des Pferdesports: Weniger Zuschauer und 3G-Regel beim CHIO in Aachen

Aachen - Die Organisatoren des CHIO in Aachen sind erleichtert, dass das größte Reitturnier der Welt trotz der anhaltenden Pandemie und der dadurch bedingten Einschränkungen stattfinden kann.

Der deutsche Springreiter Sven Schlüsselburg (39) überquert mit seinem Pferd "Bud Spencer" beim zuletzt ausgetragenen CHIO 2019 ein Hindernis.
Der deutsche Springreiter Sven Schlüsselburg (39) überquert mit seinem Pferd "Bud Spencer" beim zuletzt ausgetragenen CHIO 2019 ein Hindernis.  © Uwe Anspach/dpa

"Sicherheit ist Gesetz Nummer eins, dass man sich wohl fühlt, dass man sich sicher fühlt auf dem Gelände, dass man es genießen kann", sagte Turnierdirektor Frank Kemperman auf einer Pressekonferenz.

Am kommenden Freitag beginnt das Weltfest des Pferdesports in der Aachener Soers mit den Wettbewerben der Voltigierer. Das Turnier dauert bis zum 19. September. Die Prüfungen im Springreiten, der Dressur und in der Vielseitigkeit starten am Mittwoch kommender Woche.

Nach der coronabedingten Absage im Vorjahr ist die 2021-Auflage ein Neustart - wenn auch an einem ungewohnten Datum. Normalerweise findet das Turnier im Juni/Juli statt. Der CHIO-Ausfall 2020 war der erste nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, dafür hatte es im September ein kleineres Ersatz-Turnier gegeben.

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Normalerweise kommen im Schnitt über die zehn Tage rund 350.000 Besucher nach Aachen. Diesmal darf nur ein Drittel der Kapazität ausgenutzt werden.

Zudem gilt für die Zuschauerinnen und Zuschauer 3G. Das bedeutet, dass nur Geimpfte, Genesene und negativ Getestete auf das Gelände dürfen. "Besser ein Turnier mit wenigen Zuschauern und ein tolles Turnier als kein Turnier oder eines ohne Zuschauer", sagte Kemperman.

Insgesamt ist das CHIO mit 3,3 Millionen Euro dotiert, allein im Springen gibt es 2,7 Millionen Euro zu gewinnen. Höhepunkte sind der Nationenpreis (16.9.) und der Große Preis (19.9.) der Springreiter. Beide Prüfungen sind mit jeweils einer Million Euro ausgeschrieben.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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