Eishockey-Saison vorzeitig beendet: DEL und DEL2 betroffen

Deutschland - Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga wird als Folge der Ausweitung des Coronavirus vorzeitig abgebrochen. 

Marcel Goc (links) von Adler Mannheim kämpft gegen Berlins Andre Rankel (rechts) um den Puck.
Marcel Goc (links) von Adler Mannheim kämpft gegen Berlins Andre Rankel (rechts) um den Puck.  © Andreas Gora/dpa

Wie die DEL am Abend mitteilte, gibt es in diesem Jahr keinen Meister. 

"Dass wir die Entscheidung so treffen müssen, tut uns für alle Clubs, Partner und insbesondere Fans in ganz Deutschland unheimlich leid", sagte Geschäftsführer Gernot Tripcke.

"Wir haben aber angesichts der aktuellen Entwicklungen die Pflicht, verantwortungsvoll mit der Situation umzugehen. Wir als DEL stellen die Gesundheit von unseren Fans, Spielern und Mitarbeitern in den Fokus", betonte Tripcke.

Damit sind auch Playoffs ohne Zuschauer keine Option mehr. 

Auch die DEL2, die zweithöchste Spielklasse im deutschen Eishockey folgt den Empfehlungen und beendet die Saison mit sofortiger Wirkung.

Hintergrund der Absage ist, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (39, CDU) dazu aufgefordert hatte, Veranstaltungen ab einer Größe von 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bis auf weiteres zu unterlassen.

Eigentlich sollte am Mittwoch die erste Playoff-Runde beginnen, in der noch zwei Viertelfinalisten ermittelt werden. Normalerweise folgen darauf die Viertelfinal-, Halbfinal- und Finalserien. Jeweils im Modus «Best of Seven» wird eigenttlich der Sieger und am Ende auch der Meister gekürt.

Die Hauptrunde, die am Sonntag zu Ende gegangen war, hatte der EHC Red Bull München als Erster vor Titelverteidiger Adler Mannheim und dem Überraschungsteam Straubing Tigers beendet. München, Mannheim, Straubing und die Eisbären Berlin werden in der kommenden Spielzeit an der Champions Hockey League teilnehmen.

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