Tournee-Skispringen in Deutschland wegen Corona-Lage ohne Fans!

Oberstdorf - Die Coronavirus-Lage hat auch Auswirkungen auf die 70. Vierschanzentournee! Die beiden Wettkämpfe an den deutschen Skisprung-Standorten Oberstdorf (29. Dezember) und Garmisch-Partenkirchen (1. Januar 2022) müssen wegen der angespannten Situation nun doch ohne Zuschauer stattfinden.

In Oberstdorf geht es am 29. Dezember im Rahmen der Vierschanzentournee zur Sache. Fans werden nach aktuellem Stand nicht dabei sein.
In Oberstdorf geht es am 29. Dezember im Rahmen der Vierschanzentournee zur Sache. Fans werden nach aktuellem Stand nicht dabei sein.  © Daniel Karmann/dpa

Deshalb nehmen die Organisationskomitees "ab sofort Tickets zurück und erstatten den vollen Kaufpreis", heißt es in einer veröffentlichten Erklärung der Tournee-Veranstalter vom Montag.

"Die neue Verordnung der bayerischen Staatsregierung lässt uns leider keinen Spielraum. Das ist schade, denn wir hatten extra ein hervorragendes Schutzkonzept entwickelt", sagte Florian Stern, Geschäftsführer der Skiclub Oberstdorf Veranstaltungs GmbH, zur Lage.

"Aber klar: Die Springen der Vierschanzentournee zählen definitiv zum Profisport und diese müssen ab sofort ohne Zuschauer stattfinden", sagte der Verantwortliche für das Tournee-Auftaktspringen.

Dynamo: Kein Handbruch bei Kevin Broll! Einsatz gegen Rostock aber dennoch fraglich
Dynamo Dresden Dynamo: Kein Handbruch bei Kevin Broll! Einsatz gegen Rostock aber dennoch fraglich

Sollten sich die Restriktionen in Bayern in den nächsten drei Wochen wieder lockern, wollen die Organisatoren allerdings schnell reagieren.

"Damit rechnen wir derzeit zwar nicht. Aber wir sind natürlich sehr flexibel und könnten innerhalb weniger Stunden erneut den Ticketverkauf starten", sagte Michael Maurer, Vorsitzender des Skiclubs Partenkirchen und Ok-Chef des Neujahrsspringens.

Ob die zahlreichen Skisprungfans aus Deutschland und der Welt bei den weiteren Springen in Innsbruck (4. Januar) und Bischofshofen (6. Januar) draußen bleiben müssen, hänge von der Entscheidung der Regierung in Österreich ab.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

Mehr zum Thema Wintersport: