Corona-Chaos bei Vierschanzentournee: Nächster Athlet positiv getestet!

Garmisch-Partenkirchen - Ein russischer Skispringer ist bei der Vierschanzentournee positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Die Trophäe für den Gesamtsieger der Tournee steht auf einem Podest.
Die Trophäe für den Gesamtsieger der Tournee steht auf einem Podest.  © Daniel Karmann/dpa

"Der betroffene Athlet befindet sich in Quarantäne", sagte Martin Fleckenstein, Chef des medizinischen Komitees des Organisationskomitees des Neujahrsspringens in Garmisch-Partenkirchen, am Donnerstag.

"Zusätzlich wurden drei weitere Mitglieder des russischen Skisprungteams, darunter ein weiterer Athlet, als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft und ebenfalls unter Quarantäne gestellt."

Der Athlet war am Mittwoch getestet worden.

"Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Gesundheitsamt Garmisch-Partenkirchen und haben die Entscheidung gemeinsam abgestimmt", sagte Fleckenstein.

Weitere Schritte sollen noch abgestimmt werden.

Vor dem Auftaktspringen der Tournee war in Oberstdorf der polnische Skispringer Klemens Muranka positiv auf das Virus getestet worden. Er und seine Teamkollegen waren zunächst vom Wettkampf ausgeschlossen, nach weiteren Negativtests aber wieder zugelassen worden.

Update 14.21 Uhr: Zahnschmerzen: Vorjahressieger Lindvik fällt in Garmisch aus

Vorjahressieger Marius Lindvik kann nicht an der Qualifikation zum Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen teilnehmen.

Der 22-Jährige hat starke Zahnschmerzen und reiste zu einem Zahnarzt nach Innsbruck, wie die Veranstalter am Donnerstag kurz vor Beginn der Qualifikation mitteilten. Damit fällt Lindvik auch für den Wettkampf am 1. Januar aus.

Der Norweger hatte beim Auftaktsieg von Karl Geiger in Oberstdorf am Dienstag den dritten Platz belegt und lag daher auch in der Gesamtwertung gut im Rennen.

Im vergangenen Jahr hatte er in Garmisch und Innsbruck gewonnen und im Tournee-Gesamtklassement Rang zwei hinter dem polnischen Sieger Dawid Kubacki belegt.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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