"Kindergeburtstag": Eisenbichler wutentbrannt, Bundestrainer entschärft Lage

Oberstdorf - Bundestrainer Stefan Horngacher hat die deutliche Kritik von Skispringer Markus Eisenbichler an der Organisation der Qualifikation zum Auftaktspringen der Vierschanzentournee relativiert.

Markus Eisenbichler (29) reagiert im Zielbereich überschäumend.
Markus Eisenbichler (29) reagiert im Zielbereich überschäumend.  © Daniel Karmann/dpa

"Er war ziemlich emotionalisiert nach seinem Sprung", sagte der 51-Jährige in einem vom Deutschen Skiverband verbreiteten Video vor verschneiter Bergkulisse im Allgäu am Dienstag.

"Er hat lange warten müssen oben, der Wind war nicht gut, es war dann natürlich auch irgendwann kalt und ich glaube, der Sprung war dann auch nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Und da hat er, glaube ich, ein wenig übers Ziel hinausgeschossen."

Eisenbichler hatte nach seinem 25. Platz in der wegen schwieriger Wetterbedingungen turbulenten Quali am Vortag unter anderem gesagt: "Das war irgendwie ein Kindergeburtstag."

Der 29-Jährige hatte sich beschwert: "Du hast beim Lift ewig warten müssen."

Horngacher erklärte nun: "Prinzipiell muss man sagen, hier ist alles sehr, sehr gut organisiert. Es läuft alles gut. Natürlich gibt es immer Dinge, die man verbessern kann, man muss aber erstmal einen Tag springen, um zu sehen, was man verbessern kann. Ich denke das OK wird entsprechend nacharbeiten, wo es noch Arbeiten gibt."

Mit Eisenbichler habe er nochmal gesprochen. "Er hat sich bei uns entschuldigt für seine etwas überschäumende Reaktion und ich glaube, da ist alles wieder im Lot."

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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