Severin Freund: "Dann wäre ich ausgerastet"

Oberstdorf - Severin Freund (32) will sich trotz des größeren Aufwandes wegen zahlreicher Corona-Schutzauflagen rund um die Skisprung-Wettkämpfe nicht beschweren.

Severin Freund (32) ist froh, dass eine Skisprung-Saison trotz Corona stattfinden kann.
Severin Freund (32) ist froh, dass eine Skisprung-Saison trotz Corona stattfinden kann.  © Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

"Klar ist das nervig, aber das ist für jeden nervig, nicht nur für uns", sagte der Bayer dem "Münchner Merkur" (Dienstag).

"Und ganz ehrlich: Ich bin vor allem froh, dass wir eine Saison haben. Noch dazu mit so vielen Wettkämpfen. Ich glaube, wenn man im Herbst zu uns gekommen wäre und gesagt hätte, die Saison fällt aus, dann wäre ich ausgerastet."

Die Skispringer haben trotz der Krise einen vollen Terminkalender mit zahlreichen Highlights. Dazu zählen unter anderen die Vierschanzentournee, die am 28. Dezember in Oberstdorf beginnt, sowie die Heim-Weltmeisterschaft im Februar und März 2021.

Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, werden die Athleten unter anderem regelmäßig getestet und haben auch ihre Reisepläne angepasst. Dadurch waren sie im bisherigen Saisonverlauf seltener zu Hause als es so manchem lieb ist.

Trotz der Vorsichtsmaßnahmen hat es auch unter den Weltcup-Springern schon einige Corona-Fälle gegeben. Aus dem deutschen Team wurde Skiflug-Weltmeister Karl Geiger zuletzt positiv getestet, wie auch TAG24 berichtete.

Titelfoto: Urs Flueeler/KEYSTONE/dpa

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