Skispringer Andreas Wellinger wettert gegen Olympia: "Geht es um Prestige oder Vermarktung?"

Ruhpolding/Wisla - Skispringer Andreas Wellinger wettert über die Olympia-Austragungsorte. 

Andreas Wellinger (25) war schon zwei Mal bei Olympia dabei.
Andreas Wellinger (25) war schon zwei Mal bei Olympia dabei.  © Arne Dedert/dpa

"Das ist ein schwieriges Thema. Ich habe nicht den glücklichsten Zyklus an Olympia-Orten erwischt. Ich würde in den Raum stellen, ob das wirklich die richtigen Orte sind für Olympische Spiele", sagte der 25 Jahre alte Bayer der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonstart an diesem Wochenende im polnischen Wisla.

Im Sommer 2019 zog sich Wellinger einen Kreuzbandriss zu und musste einen ganzen Winter pausieren.

Der Skisprung-Rückkehrer war bislang zweimal als Athlet dabei, sowohl in Sotschi 2014 (Team) als auch in Pyeongchang 2018 (Einzel) wurde er jeweils Olympiasieger. 2022 sind die Spiele in Chinas Hauptstadt Peking geplant. 

"Worum geht es bei Olympia? Geht es um Prestige oder Vermarktung? Oder geht es um Sport, Mentalität und Leidenschaft?", fragte Wellinger. 

"Dann kann sich jeder denken, welche Orte passender wären als die, die ich bisher erlebt habe." 

Mailand im Jahr 2026 seien für den Ruhpoldinger "richtige Olympische Spiele". Wellinger wäre dann 30 Jahre alt.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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