Viermal mit Heim-WM-Bewerbungen gescheitert: Weltmeister Geiger im Nachhinein glücklich

Oberstdorf - Für 2013, 2015, 2017 und 2019 wollte der Deutsche Skiverband (DSV) die Nordische Ski-WM schon nach Oberstdorf holen - dass es erst im fünften Anlauf und damit für 2021 geklappt hat, war Doppel-Weltmeister und Lokalmatador Karl Geiger nun nochmal ein extra Dankeschön wert.

Doppel-Weltmeister Karl Geiger zeigt sich im Nachhinein froh, dass die Heim-WM den Zuschlag nicht bekam. (Archiv)
Doppel-Weltmeister Karl Geiger zeigt sich im Nachhinein froh, dass die Heim-WM den Zuschlag nicht bekam. (Archiv)  © Daniel Karmann/dpa

"Ich bin im Nachhinein froh, dass der Zuschlag nicht bei den ersten Malen gekommen ist, weil sonst wäre ich nicht in der Form gewesen, um Medaillen mitzuspringen", sagte Geiger.

Bei den Titelkämpfen im Allgäu holte er zweimal Teamgold sowie je einmal Silber und einmal Bronze in den Einzeln.

"Eine Heim-WM ist immer etwas Besonderes, da freue ich mich schon seit fünf Jahren drauf", sagte Geiger, der als erster deutscher Skispringer seit Martin Schmitt 2001 vier Medaillen bei einer WM gewann.

Schmitt hatte die Titelkämpfe im finnischen Lahti damals auch mit zwei Titeln, einmal Silber und einmal Bronze beendet. "Ich bin so stolz auf Oberstdorf, wie sie das gemacht haben", schwärmte Geiger.

Als Kind lernte er auf den Schattenberg-Anlagen in dem 10.000-Einwohner-Ort das Springen.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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