Brandnacht in Stuttgart: Feuer in Wohnhaus und Textilbetrieb

Stuttgart - Am späten Freitagabend haben sich in Stuttgart zwei Brände ereignet!

Der Ladenbereich des Traditions-Textilbetriebs Trieb in den Stephanspassagen wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Der Ladenbereich des Traditions-Textilbetriebs Trieb in den Stephanspassagen wurde durch das Feuer vollständig zerstört.  © Andreas Rosar/Fotoagentur Stuttgart

In der Filderbahnstraße in Möhringen breitete sich am späten Freitagabend in einem Wohngebäude ein Feuer vom Balkon auf den Dachstuhl aus.

Die Feuerwehr evakuierte das Haus. Drei Menschen wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Eine weitere Ausbreitung der Flammen auf ein benachbartes Gebäude konnte verhindert werden.

Zeitgleich wurden die Floriansjünger zu einem Brand in der Traditions-Textilreinigung Trieb in den Stephanspassagen in der Innenstadt gerufen.

Der Ladenbereich wurde durch die Flammen vollständig zerstört. Die Hitze und starke Rauchentwicklung führten auch zu Beschädigungen an den darüber liegenden Räumen.

Gegen 23.30 Uhr konnte der Brand von der Feuerwehr gelöscht werden. Rund 30 Einsatzkräfte waren im Einsatz.

In einem Wohnhaus in Möhringen griff ein Feuer vom Balkon auf den Dachstuhl über.
In einem Wohnhaus in Möhringen griff ein Feuer vom Balkon auf den Dachstuhl über.  © SDMG / Schulz

Laut Polizei gab es keine Verletzten. Die Höhe des Sachschadens sowie weitere Details sind noch unbekannt.

Update, 9.32 Uhr: Doch keine Verletzten bei Wohnhausbrand in Möhringen

Wie die Polizei jetzt soeben mitteilte, wurde im Gegensatz zu einer ersten Informationsweitergabe am frühen Samstagmorgen bei dem Wohnhausbrand in Möhringen doch niemand verletzt. Darüber hinaus steht jetzt fest, dass zwei Hunde aus dem Haus gerettet werden konnten. Eine Katze hingegen konnte nur noch tot geborgen werden.

Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich nach einer ersten Schätzung auf mehrere Hunderttausend Euro. Die Ursache des Brandes ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Kriminalpolizei.

Titelfoto: SDMG / Schulz

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