Coronavirus: Jetzt will Baden-Württemberg Veranstaltungen verbieten

Stuttgart - Nach Bayern und anderen Bundesländern will auch Baden-Württemberg Veranstaltungen mit über 1000 Menschen wegen des Coronavirus untersagen.

Gesundheitsminister Manne Lucha (58, Grüne) will über die Coronavirus-Lage im Land informieren.
Gesundheitsminister Manne Lucha (58, Grüne) will über die Coronavirus-Lage im Land informieren.  © Tom Weller/dpa

Es werde eine bindende Verordnung auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes auf den Weg gebracht, kündigte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag in Stuttgart an. 

Für die Kommunen werde diese "als verbindliche Leitlinie dienen".

Mit dem Verbot, das vor allem den Sport, Messen und die Kultur treffen dürfte, sollen Infektionsketten unterbrochen werden. Unter anderem wird wohl der VfB Stuttgart seine Heimspiele zunächst ohne Publikum austragen müssen. (TAG24 berichtete)

Das Kabinett werde die Rechtsverordnung im Laufe der kommenden Tage beschließen, kündigte das Ministerium an.

Damit folgen die Länder und auch Baden-Württemberg Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU), der am Sonntag empfohlen hatte, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. 

Eine generelle Schließung von Schulen und Kitas war zunächst in keinem Bundesland vorgesehen.

Bald wird der VfB Stuttgart wohl seine Heimspiele vor leeren Rängen austragen. 
Bald wird der VfB Stuttgart wohl seine Heimspiele vor leeren Rängen austragen.   © DPA / Marijan Murat

Titelfoto: DPA / Marijan Murat

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