34-jährige Mutter und Kind (†5) tot aufgefunden: Ergebnis der Obduktion liegt vor

Ulm - Nachdem eine Frau und ein Kind Anfang Juli tot in einer Wohnung in Ulm aufgefunden wurden, liegt nun das Ergebnis der Obduktion vor. Ins Visier der Ermittler gerät der Familienvater.

Die Polizei geht davon aus, dass der Vater erst seine Frau und das Kind getötet und später sich selbst versucht hat umzubringen.
Die Polizei geht davon aus, dass der Vater erst seine Frau und das Kind getötet und später sich selbst versucht hat umzubringen.  © Friso Gentsch/dpa

Die 34-jährige Ehefrau und das fünfjährige Kind kamen laut Obduktionsergebnis durch die Verletzungen mit einem Messer zu Tode.

Der Verdacht gegen den 38-jährigen Familienvater habe sich erhärtet, teilen Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei mit.

Die Verletzungen des 38-jährigen Mannes hat er sich vermutlich selbst ebenfalls mit dem Messer zugefügt. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann seine Frau und das Kind getötet habe.

Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, ist dennoch nicht ansprechbar. Ein Motiv für die Tat ist noch unklar.

Das Tatmesser wurde in der Wohnung gefunden.


Die Ermittlungen dauern an.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über mögliche Suizide zu berichten. Da es sich um ein Gewaltverbrechen mit Todesfolge handelt, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Friso Gentsch/dpa

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