Hat Edeka-Subunternehmer 28 Arbeiter illegal beschäftigt?

Rheinstetten/Baden-Baden - Ein Subunternehmer des Edeka-Fleischwerks in Rheinstetten (Kreis Karlsruhe) soll Arbeiter aus Osteuropa illegal beschäftigt haben. 

Der Mann soll Subunternehmer von Edeka sein. (Symbolbild)
Der Mann soll Subunternehmer von Edeka sein. (Symbolbild)  © Armin Weigel/dpa

Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden ermittele seit November "wegen gewerbsmäßigen und bandenmäßigen Einschleusens von Ausländern", sagte ein Sprecher der Behörde am Montag. 

Demnach sollen mindestens 28 Menschen aus Nicht-EU-Ländern für das Subunternehmen gearbeitet haben. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Für die Arbeiter seien gefälschte Pässe vorgelegt worden - etwa aus den EU-Ländern Bulgarien und Litauen. 

In Wirklichkeit aber hätten die Menschen beispielsweise die russische oder ukrainische Staatsangehörigkeit und hier keine Arbeitserlaubnis gehabt. 

Edeka-Südwest distanzierte sich gegenüber dem SWR von den Vorgängen.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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