Polizei erschießt Verdächtigen in Bankfiliale: Neue Details zum Fall

Ludwigsburg - In der Nacht zum Donnerstag haben Polizisten einen Mann erschossen, der offenbar versucht hatte, einen Geldautomaten in einer Bankfiliale zu sprengen. Nun sind weitere Details bekannt.

Die Polizei erschoss einen Tatverdächtigen.
Die Polizei erschoss einen Tatverdächtigen.  © SDMG / Gress

Nach einem Zeugenhinweis überwachte die Polizei die Bankfiliale zuvor. In der Nacht zum Donnerstag fuhren die zwei Täter mit einem gestohlenen VW-Transporter zum Gebäude und machten sich in der Folge an dem Geldautomaten zu schaffen. 

Kurz bevor sie den Automaten sprengen konnten, griffen die Beamten ein. Einer der Tatverdächtigen ging bei der Festnahme mit einem 35 Zentimeter langen Schraubendreher auf einen Beamten los. 

Die Polizisten schossen daraufhin auf den Mann. Dieser wurde schwer verletzt und verstarb kurze Zeit später noch am Ort des Geschehens.

Bei dem Mann handelt es sich um einen 58 Jahre alten Litauer, der bereits mit einem Haftbefehl wegen Geldautomatensprengungen und darüber hinaus auch Einbrüchen gesucht wurde. 

Der zweite Tatverdächtige konnte kurze Zeit später in der Nähe des Tatorts festgenommen werden. Laut Polizei handelt es sich bei dem Mann um einen 29 Jahre alten türkischen Staatsbürger, der mehrmals vorbestraft ist und nun dem Haftrichter vorgeführt wird. 

In Erligheim wurde eine aufgebrochene Scheune festgestellt. Inwieweit dies auch den Tatverdächtigen zugeordnet werden kann, ist Gegenstand der Ermittlungen. 

Die beiden Tatverdächtigen könnten auch für die Sprengung eines Geldautomaten in Ottmarsheim verantwortlich sein. Die Polizei prüft nun weitere Taten. 

Titelfoto: SDMG / Gress

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