Betrugs-Alarm: Im Raum Esslingen sind falsche Johanniter unterwegs!

Esslingen am Neckar - Nachdem in der Region Esslingen angebliche Mitarbeiter der Johanniter Geld sammeln, hat sich die Hilfsorganisation zu Wort gemeldet.

Nachdem offenbar falsche Johanniter Spenden sammeln, hat sich die Hilfsorganisation nun geäußert. (Symbolbild)
Nachdem offenbar falsche Johanniter Spenden sammeln, hat sich die Hilfsorganisation nun geäußert. (Symbolbild)  © Oliver Berg/dpa

Wie die Johanniter in einem Schreiben am Mittwoch mitteilen, seien derzeit Betrüger unterwegs, die von Tür zu Tür gingen. "Wahrscheinlich werde versucht, mit dem Namen der Johanniter auf betrügerische Weise Geld zu ergaunern", heißt es in der Mail.

Die Hilfsorganisation weise darauf hin, dass derzeit keine Johanniter-Mitarbeiter "zum Werben von neuen fördernden Mitgliedern in der Region Esslingen unterwegs sind". 

Außerdem würden Johanniter-Mitarbeiter "niemals Bargeld entgegennehmen, sondern lediglich um eine langfristige Mitgliedschaft werben". Spenden würden ausschließlich unbar, beispielsweise als Überweisung, angenommen und dem geltenden Steuerrecht entsprechend bestätigt. 

"Dazu gibt es eine schriftliche Förderererklärung, in der jeder selbst entscheiden kann, wie und in welchem Umfang er die Johanniter unterstützen möchte", informiert die Hilfsorganisation. "Diese Fördererklärung ist jederzeit kündbar." 

Hier könnt Ihr Betrüger melden

Zudem seien Johanniter-Mitarbeiter stets mit einem Dienstausweis ausgestattet, der jederzeit vorzeigbar sei und die Person mit Foto und Namen legitimiere. Weitere Merkmale seien die offizielle Dienstkleidung, die einheitlich und immer mit Johanniter-Logo gekennzeichnet seien sowie "umfassendes Wissen über die Tätigkeitsfelder der Johanniter vor Ort".

Wer auf die Betrüger reingefallen sei, soll sich bei der Johanniter-Regionalgeschäftsstelle in Esslingen-Berkheim unter der Nummer 0711/937878-0 melden und über die Betrugsfälle informieren. 

"Zudem sollte bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle Anzeige erstattet werden", heißt es am Ende des Schreibens.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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