Rechtsextreme Straftaten: Jeder zweite Fall bleibt ungelöst

Stuttgart - Volksverhetzung, Schmierereien, Gewalt: Die Polizei im Südwesten kann immer mehr rechtsextreme Straftaten aufklären, kann aber jeden zweiten Fall nicht lösen.

Sichergestellte Waffen der Neonazi-Gruppe "Combat 18".
Sichergestellte Waffen der Neonazi-Gruppe "Combat 18".  © Horst Pfeiffer/dpa

Das ergeben Zahlen aus dem Innenministerium, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. 

Demnach lag die Aufklärungsquote bei knapp 1600 Delikten in dem Bereich im vergangenen Jahr bei 47,6 Prozent. 2018 lag die Quote bei 39,4 Prozent.

Unter den rechtsextremen Taten wurden 40 Gewaltdelikte verzeichnet, hier lag die Aufklärungsquote deutlich höher, nämlich bei 77,5 Prozent.

"Von herausgehobener Bedeutung ist eine konsequente Ausrichtung auf das gewaltbereite Personenspektrum", teilt das Innenministerium mit.

Titelfoto: Horst Pfeiffer/dpa

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