Darum haben sich die Brachflächen im Südwesten seit 2010 verdoppelt

Stuttgart - Im Südwesten gibt es mittlerweile rund 30.000 Hektar Brachflächen. 

Brachflächen sind für viele Insekten Lebensraum und Rückzugsort. (Symbolbild)
Brachflächen sind für viele Insekten Lebensraum und Rückzugsort. (Symbolbild)  © Tom Weller/dpa

Das entspricht der Größe von 42.000 Fußballfeldern, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. 

Die Fläche hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Historisch gesehen werde schon lange die sogenannte Dreifelderwirtschaft betrieben, bei der jedes Jahr ein Drittel der Anbaufläche brach liegen gelassen wird, hieß es bei der Behörde. 

Hinzu kämen nun verschiedene Förderprogramme, die für die Landwirte als Anreiz dienten, einen Teil ihrer Flächen unberührt zu lassen.

Denn die Brachflächen sind wichtig für die Umwelt. "Es handelt sich dabei um wertvolle Brach- und Blühflächen, die wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt sind", sagte Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) am Mittwoch zu den aktuellen Zahlen. 

"Die Brachflächen dienen vielen Insekten als Lebensgrundlage und sind Rückzugsorte für zahlreiche wildlebende Tierarten wie Feldhase oder Rebhuhn." 

Die Anlage solcher Flächen zeige, dass die Südwest-Bauern willens seien, sich für den Erhalt der Artenvielfalt einzusetzen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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