Heißer Zweiteiler: Der Bikini bekommt ein Museum

Bad Rappenau/Regensburg - Der Bikini bekommt ein Museum. 

Ein goldener Bikini aus aus der Zeit um 1950 von Louis Réard wird einer Puppe angelegt.
Ein goldener Bikini aus aus der Zeit um 1950 von Louis Réard wird einer Puppe angelegt.  © Armin Weigel/dpa

Mehr als 1000 Exponate haben die Museumsmacher gesammelt. Am Sonntag - dem internationalen Tag des Bikinis - soll das BikiniArtMuseum in Bad Rappenau bei Heilbronn eröffnet werden. 

Am Freitag gibt es einen Presserundgang. Auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche erfahren Besucher die Entwicklung der Bademode von 1880 bis in die Gegenwart.

Die Idee zu dem Museum - den Angaben nach das weltweit erste dieser Art - hatte der Regensburger Unternehmer Alexander Ruscheinsky. Mehr als fünf Jahre lang recherchierte er zusammen mit seinem Team zum Thema Bikini

Das Ergebnis soll ebenso frech und provokativ wie wissenschaftlich fundiert sein. So steht der Bikini den Machern zufolge nicht nur für Fashion, Schwimmsport und Strandvergnügen, sondern auch für Emanzipation.

Neben Bademode soll es multimediale und musikalische Shows, Kunstwerke und historische Plakate zu sehen geben. So fertigten den Angaben nach Musiker Udo Lindenberg und Komiker Otto Waalkes Stücke für das Museum an - letzterer zeichnete einen Ottifanten im Bikini.

Titelfoto: Armin Weigel/dpa

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