Fußball-Profi Tim Kister hat Corona: Frau berichtet unter Tränen

Sandhausen - Der Fußballer Tim Kister (33) vom SV Sandhausen hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Seine Ehefrau Yvonne Schröder berichtet, wie es ihm und ihrer Familie damit geht. 

Die Ehefrau des Fußballers berichtet, wie es der Familie in den schweren Zeiten geht.
Die Ehefrau des Fußballers berichtet, wie es der Familie in den schweren Zeiten geht.  © Screenshot: www.instagram.com/stories/yvonneschroeder1/ Christian Charisius/dpa (Fotomontage)

"So, ich meld mich jetzt auch mal bei euch. Viele haben es schon mitbekommen, dass mein Mann positiv auf Corona getestet wurde und ähm... "Sie atmet tief durch und schluckt. Yvonne Schröder spricht weiter zu ihren 58.000 Followern auf Instagram

"Ich kann euch sagen, am Montag war das für uns ein ziemlicher Schock. Ich bin gefasst, aber irgendwie kommt es dann doch wieder hoch", sagt die Ehefrau des Fußballers des Zweitligisten SV Sandhausen mit zittriger Stimme und kämpft gegen die Tränen. 

"Mir und den Kindern geht es gut. Wir haben uns Gott sei dank schon am Sonntag von Timmi entfernt", berichtet sie weiter. 

Er schlafe nun in der oberen Etage des Hauses und Yvonne übernachte mit den Kindern im Wohnzimmer. "Ich will gar nicht weiter hoch", sagt die Mutter von zwei Kindern. 

Bei Tim habe es mit Reizhusten angefangen. "Wir haben nicht gedacht, dass es Corona ist". Die ehemalige "Germany's Next Topmodel"-Kandidatin berichtet von Freunden, die schlimme Symptome wie Fieber hatten und bei denen der Corona-Test negativ ausgefallen sei. 

Yvonne Schröder ruft zur Vorsicht bei Symptomen auf

Dabei mahnt sie auch, sehr vorsichtig zu sein, wenn man Symptome hat: "Tim hat sich angesteckt, weil Leute um ihm gekommen sind, die Husten hatten und haben nichts gesagt".

Erst habe er Reizhusten gehabt, dann starke Kopfschmerzen. Nun gehe es ihm besser. Yvonne ruft zur Vorsicht auf: "Leute, es können nur die kleinsten Symptome sein". 

Bei ihr und den Kindern zeigen sich derzeit noch keine Symptome: "Ich hoffe, dass es uns weiter so gut geht und die Kinder und ich uns gut fühlen". Dennoch ist die Situation für die ganze Familie natürlich nicht leicht. 

"Die Kinder vermissen natürlich ihren Papa. Wir hoffen, dass wir uns bald wieder in die Arme schließen können". Dann wollen sie erstmal einen schönen Raclette-Abend machen. Yvonne Schröder kämpft mit den Tränen. 

Sie müsse stark bleiben für die Kinder: "Ich versuche mich jetzt mal wieder in positivere Gedanken zu bringen" Außerdem bedanke sie sich bei ihren Freunden, die für sie eingekauft und sich gekümmert haben. 

Titelfoto: Screenshot: www.instagram.com/stories/yvonneschroeder1/ Christian Charisius/dpa (Fotomontage)

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