Wahlsieger Frank Nopper wird als neuer Oberbürgermeister ins Amt eingeführt

Stuttgart - Nach seinem Wahlsieg Ende November wird Stuttgarts neuer Oberbürgermeister Frank Nopper nun auch offiziell in sein Amt an der Rathausspitze eingeführt.

Frank Nopper (CDU), Kandidat der CDU und Gewinner der Oberbürgermeisterwahl, steht nach der Neuwahl des Stuttgarter Oberbürgermeisters im Dezember 2019 im Rathaus und hält einen Blumenstrauß in der Hand.
Frank Nopper (CDU), Kandidat der CDU und Gewinner der Oberbürgermeisterwahl, steht nach der Neuwahl des Stuttgarter Oberbürgermeisters im Dezember 2019 im Rathaus und hält einen Blumenstrauß in der Hand.  © Sebastian Gollnow/dpa

Allerdings ist sein deutlicher Wahlerfolg nach wie vor nur "unter Vorbehalt" gültig, weil noch mehrere Einwände von anderen Kandidaten gegen das Ergebnis beim Verwaltungsgericht behandelt werden müssen.

Bis das Gericht über die Klagen entscheidet, können Monate vergehen. Deshalb wird der frühere Oberbürgermeister von Backnang seine Arbeit zunächst nur als Amtsverweser aufnehmen. Noppers Wahl im Rahmen einer Gemeinderatssitzung wird am Donnerstag per Livestream (18 Uhr) übertragen.

Ein Amtsverweser hat fast alle Rechte und Pflichten eines Oberbürgermeisters. Er besitzt allerdings nicht das Stimmrecht im Gemeinderat, außerdem darf er die Amtskette noch nicht tragen.

Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Eine Wiederbestellung durch den Gemeinderat ist aber zulässig, sollte bis dahin nicht über die Klagen entschieden sein.

Nopper ist erst der fünfte Rathauschef seit Ende des Zweiten Weltkriegs in der Landeshauptstadt. Der CDU-Politiker hatte die Wahl am 29. November in Stuttgart nach dem amtlichen Endergebnis mit 42,3 Prozent der abgegebenen Stimmen gewonnen.

Update: 18.35 Uhr

Nopper im Amt

Frank Nopper ist nun auch offiziell in sein Amt an der Rathausspitze eingeführt worden.

Der CDU-Politiker hatte die Wahl am 29. November in Stuttgart nach dem amtlichen Endergebnis mit 42,3 Prozent der abgegebenen Stimmen gewonnen. Allerdings hat er im Rat keine eigene Mehrheit im Rat.

Grüne, Linksbündnis, Sozialdemokraten und die Puls-Fraktionsgemeinschaft verfügen über eine öko-soziale Mehrheit von 35 Sitzen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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