Personalengpass im Corona-Testzentrum: Stadt ruft Studenten auf

Stuttgart - Die Stadt Stuttgart stellt sich auf mehr Corona-Tests ein und braucht hierfür personelle Unterstützung. 30 neue Mitarbeiter sollen am Corona-Testzentrum Cannstatter Wasen ihre Arbeit aufnehmen - die ersten bereits in dieser Woche. 

Ein Mann lässt sich an einer Corona-Abstrichstelle auf dem Cannstatter Wasen für einen Test registrieren.
Ein Mann lässt sich an einer Corona-Abstrichstelle auf dem Cannstatter Wasen für einen Test registrieren.  © Marijan Murat/dpa

Dr. Hans-Jörg Wertenauer, leitender Arzt des Corona-Testzentrums Cannstatter Wasen, lädt insbesondere Studenten ein, sich zu bewerben: "Wir suchen Personen, die zuverlässig sind und bei uns in der Abstrichstelle regelmäßig – also mindestens zweimal pro Woche – aushelfen können."

Die Mitarbeiter erhalten einen Stundenlohn von 15 Euro und können sich per Mail an christoph.wertenauer@aerzteschillerplatz.de ab sofort bewerben, wie die Landeshauptstadt Stuttgart mitteilt. 

Die Mitarbeit im Testzentrum sieht der Arzt als Win-Win-Situation: "Wir können Hilfe dringend gebrauchen und die Studenten, bei denen oftmals der Nebenjob in der Corona-Pandemie weggefallen ist, verdienen sich etwas dazu."

Die Tests sollen in den Morgen- und Abendstunden ausgeweitet werden, damit täglich bis zu 3000 durchgeführt werden können. Aktuell liegt die Testkapazität bei 1250 bis 1500 Tests. 

"Allerdings müssten wir dafür von einer Schicht auf zwei Schichten aufstocken, was nur mit einer entsprechenden Personaldecke geht", erklärte Dr. Wertenauer weiter. 

In dem Testzentrum am Cannstatter Wasen können sich keine Selbstzahler testen lassen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Menschen, die Kontakt zu einer mit dem Coronavirus SARS‐CoV-2 infizierten Person hatten, die über die Corona‐Warn‐App als Kontaktpersonen identifiziert wurden, die vom Hausarzt überwiesen wurden, Lehrer und Erzieher oder Reiserückkehrer aus Risikogebieten. Vorab ist eine Terminvereinbarung notwendig.

Wer im Rahmen des Beherbergungsverbot einen negativen Corona-Test benötigt, wird an die örtlichen Arztpraxen verwiesen. 

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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