CDU-Kandidat Nopper liegt bei OB-Wahl in Stuttgart in Führung

Stuttgart - Bei der OB-Wahl in Stuttgart zeichnet sich eine überraschend deutliche Führung des CDU-Kandidaten Frank Nopper (59) ab.

Frank Nopper (CDU) will Oberbürgermeister werden.
Frank Nopper (CDU) will Oberbürgermeister werden.  © Sebastian Gollnow/dpa

Nach Auszählung von 115 der 545 Wahlbezirke konnte er sich am Sonntagabend von den anderen Bewerbern absetzen. Während der amtierende Oberbürgermeister aus Backnang bis dahin auf 33,0 Prozent der Stimmen kam, erreichte Veronika Kienzle (Grüne) als seine stärkste Konkurrentin zunächst 16,3 Prozent der Stimmen. 

Stuttgarts Stadtrat Hannes Rockenbauch vom Fraktionsbündnis SÖS/Linke, der als unabhängiger Bewerber antretende Sozialdemokrat Marian Schreier und etwas abgeschlagen der offizielle SPD-Kandidat Martin Körner folgten auf den weiteren Plätzen.

Insgesamt konnten 450.000 Wahlberechtigte abstimmen, 14 Bewerberinnen und Kandidaten standen zu Wahl. 

Der amtierende Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) trat nach acht Jahren an der Rathausspitze nicht wieder zur Wahl an. 

Sollte kein Bewerber die absolute Mehrheit der Stimmen erreichen, wird am 29. November erneut gewählt. Dann entscheidet die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen.

Update 19.53 Uhr: Nopper hochzufrieden

Der CDU-Kandidat Frank Nopper hat sich zufrieden gezeigt mit dem ersten Wahlgang der Stuttgarter OB-Wahl. "Ich bin hochzufrieden und glücklich mit diesem Ergebnis, das mich bis zum zweiten Wahlgang bis in die Zehenspitzen motiviert", sagte der Oberbürgermeister aus Backnang in einem Live-Stream am Sonntagabend. 

Nun starte man aus der Pole-Position in die zweite Runde. "Mit diesem Ergebnis im Rücken werden wir mit ganzer Kraft aber auch mit Demut in die nächsten drei Wochen gehen."

Nach Auszählung fast aller Wahlbezirke lag Nopper mit 32,1 Prozent der Stimmen überraschend klar vorn.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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