Ministerium: Quarantäneverweigerer könnten auch im Gefängnis Hohenasperg landen

Stuttgart - Zoff zwischen CDU und Grünen wegen Quarantäneverweigerern!

Ein Einsatzfahrzeug fährt an einem Teil des Gefängnisses Hohenasperg in Asperg vorbei.
Ein Einsatzfahrzeug fährt an einem Teil des Gefängnisses Hohenasperg in Asperg vorbei.  © picture alliance / Christoph Schmidt/dpa

Gesundheitsminister Manne Lucha (59, Grüne) hat mit seinem Vorschlag, hartnäckige Quarantäneverweigerer auch im Justizvollzugskrankenhaus Hohenasperg zwangsweise unterzubringen, Unmut beim Koaltionspartner CDU ausgelöst.

Das Ministerium hatte diese Idee in einer Vorlage für die an diesem Mittwoch tagende Corona-Lenkungsgruppe ins Spiel gebracht - ebenso wie die Unterbringung in Krankenhäusern, Kasernen oder Hotels.

Für Geflüchtete, die sich nicht an die Auflage halten, kämen Landeserstaufnahmeeinrichtungen infrage. Bei seinem Vorhaben stieß Lucha bei dem CDU-geführten Justizministerium jedoch auf Granit.

Die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung hatten zuvor darüber berichtet.

Titelfoto: picture alliance / Christoph Schmidt/dpa

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