Grüne starten mit der FDP in die zweite Sondierungsrunde

Stuttgart - Ampel oder Kiwi? Zwischen dem Management der Corona-Krise befasst sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann (72, Grüne) diese Woche wieder mit der Frage, mit welcher Regierung er mit seinen Grünen künftig die Geschicke des Landes bestimmen will.

Hans-Ulrich Rülke (59, l.), Fraktionsvorsitzender der FDP und Andreas Stoch (51), Fraktionsvorsitzender der SPD, stehen in einer Pause der Sondierungsgespräche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg im Foyer des Haus der Architekten.
Hans-Ulrich Rülke (59, l.), Fraktionsvorsitzender der FDP und Andreas Stoch (51), Fraktionsvorsitzender der SPD, stehen in einer Pause der Sondierungsgespräche nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg im Foyer des Haus der Architekten.  © Marijan Murat/dpa

Die Grünen haben die Wahl zwischen einer Neuauflage von Grün-Schwarz sowie dem Experiment einer Ampelkoalition mit SPD und FDP - und sie werden dabei von allen drei Parteien umgarnt.

Kretschmann erläutert dem Parlament am Mittwochvormittag zunächst in einer Sondersitzung die neuesten Corona-Beschlüsse. Am Nachmittag beginnt dann die zweite Sondierungsrunde mit der FDP (16 Uhr).

Am Donnerstag sprechen die Grünen zuerst mit der SPD (10 Uhr), dann mit der CDU (13.30 Uhr). In der vergangenen Woche wurden die Parteien in umgekehrter Reihenfolge eingeladen.

Verhandelt wird erneut im Haus der Architekten in Stuttgart. Kretschmann kündigte am Dienstag bereits weitere Sondierungsgespräche für nächste Woche an. Er habe überhaupt noch keine Präferenz, sagte er.

Die Gesprächspartner haben Stillschweigen über die Verhandlungen vereinbart - auf Wunsch des Regierungschefs, wie es vergangene Woche hieß. Pressestatements sind nicht vorgesehen.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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