Ist Stuttgarter OB-Wahl ein Warnschuss für Grüne?

Stuttgart - Vor allem die Grünen müssen aus der Stuttgarter Oberbürgermeisterwahl nach Ansicht des Kommunikationswissenschaftlers Frank Brettschneider Lehren für den Landtagswahlkampf ziehen.

Frank Nopper (CDU), Kandidat der CDU und Gewinner der Oberbürgermeisterwahl, steht nach der Neuwahl des Stuttgarter Oberbürgermeisters im Rathaus und hält einen Blumenstrauß in der Hand.
Frank Nopper (CDU), Kandidat der CDU und Gewinner der Oberbürgermeisterwahl, steht nach der Neuwahl des Stuttgarter Oberbürgermeisters im Rathaus und hält einen Blumenstrauß in der Hand.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Das ist klar ein Dämpfer für die Grünen", sagte der Professor der Uni Hohenheim, der auch zu politischer Kommunikation forscht, der Deutschen Presse-Agentur.

"Die Grünen müssen Wahlkampf machen und kampagnenfähig sein." Das sei ihnen in Stuttgart nicht gelungen.

Frank Nopper hatte die Wahl am Sonntag für die CDU mit 42,3 Prozent der Stimmen gewonnen.

Die Grünen-Kandidatin Veronika Kienzle war als Zweitplatzierte des ersten Wahlgangs vor drei Wochen nach einem Streit im Mitte-Links-Lager aus dem Wahlkampf ausgestiegen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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