Landtag debattiert neuen Corona-Lockdown: Kinder und Schulen im Fokus

Stuttgart - Nach den Beschlüssen für einen härteren Lockdown bis Ende Januar will der Landtag in Stuttgart die neuen Corona-Maßnahmen am Freitag (10 Uhr) in einer Sondersitzung diskutieren.

Der baden-württembergische Landtag wird in einer Sondersitzung über die neuen Corona-Maßnahmen diskutieren.
Der baden-württembergische Landtag wird in einer Sondersitzung über die neuen Corona-Maßnahmen diskutieren.  © Sebastian Gollnow/dpa

Dabei wird es vor allem darum gehen, wie es an den Schulen weitergehen und ob es bei den Kontaktbeschränkungen großzügige Ausnahmen für Familien mit kleineren Kindern geben soll.

Bund und Länder hatten sich am Dienstag wegen der Corona-Pandemie auf weitere erhebliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens verständigt. Ziel der Maßnahmen ist es, Kontakte zwischen Menschen und damit Ansteckungen mit dem Coronavirus zu vermeiden.

In mehreren wichtigen Punkten will das Land aber möglichst zugunsten von kleinen Kindern und Schülern von den strengen Vorgaben abweichen. Zwar bedeutet der verlängerte Lockdown für die meisten Schüler, dass es im Januar statt Präsenz- nur Fernunterricht geben wird.

Jedoch sollen Kitas und Grundschulen am 18. Januar wieder geöffnet werden, wenn die Infektionszahlen weiter deutlich gesunken sind.

Zudem soll es bei den eigentlich verschärften Kontaktbeschränkungen Ausnahmen für Kinder geben. Bund und Länder hatten beschlossen, dass private Treffen nur noch mit einer Person, die nicht zum eigenen Haushalt gehört, möglich sein sollen.

Das Land will nun möglich machen, dass sich zwei Familien zur Kinderbetreuung zusammentun können. Zudem sollen Mütter oder Väter ihre Kinder zu Treffen mit einem anderen Kind begleiten dürfen.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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