Nur Kritik? So liefen die ersten vier Monate von Bildungsministerin Schopper aus Sicht der Lehrer

Stuttgart - Seit vier Monaten ist die erste grüne Kultusministerin nun im Amt - aber zog mit Theresa Schopper (60, Grüne) auch ein neuer Geist in die Bildungspolitik ein?

Baden-Württembergs Bildungsministerin Theresa Schopper (60, Grüne) sei aus Sicht der GEW-Chefin Monika Stein ein "sehr empathischer Mensch", der auf Dialog setze.
Baden-Württembergs Bildungsministerin Theresa Schopper (60, Grüne) sei aus Sicht der GEW-Chefin Monika Stein ein "sehr empathischer Mensch", der auf Dialog setze.  © Bernd Weissbrod/dpa

Die Lehrerverbände sind zwar sauer, weil Schopper ihrer Meinung nach zu wenig für Schutzmaßnahmen gegen Corona tut.

Zum Schulstart am Montag gab es aber auch Lob: Schopper sei ein "sehr empathischer Mensch", der auf Dialog setze, sagte Monika Stein (51), Landeschefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Mittwoch in Stuttgart. "Ich weiß, dass sie ein sehr, sehr großes Herz für Kinder und Jugendliche hat."

Nach "fünf verlorenen Jahren" unter CDU-Kultusministerin Susanne Eisenmann (56) hoffe man nun auf die Grüne. "Ich bin mir sicher, dass wir auf einem konstruktiven Weg miteinander arbeiten können", sagte Stein.

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Das schließe Kritik aber nicht aus. Auch Thomas Speck vom Berufsschullehrerverband lobte das offene Ohr der Ministerin. Es tue gut, wenn man gehört werde.

"Aber es tut dann auch wieder weh, wenn man gesagt bekommt: 'Aber leider können wir an der Stelle im Moment nicht weiterhelfen'", so Speck.

Titelfoto: Bernd Weissbrod/dpa

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