So will die Landesregierung Öko-Landbau fördern

Stuttgart - Bio aus Baden-Württemberg, und zwar möglichst viel davon: Mit einem Aktionsplan begegnet die Landesregierung der steigenden Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln. Nun soll der Plan fortgeschrieben werden.

Mit einem Aktionsplan will die Landesregierung den Öko-Landbau stärken. (Symbolbild)
Mit einem Aktionsplan will die Landesregierung den Öko-Landbau stärken. (Symbolbild)  © Daniel Bockwoldt dpa

Die grün-schwarze Landesregierung will den Öko-Landbau im Südwesten voranbringen. Agrarminister Peter Hauk (CDU) stellt am Dienstag den weiterentwickelten Aktionsplan "Bio aus Baden-Württemberg" im Kabinett vor. 

Der Plan soll helfen, die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten aus heimischer Erzeugung zu bedienen. Der Aktionsplan bündelt demnach viele Maßnahmen und Projekte und soll den Einstieg in den ökologischen Landbau erleichtern. 

Zu der Weiterentwicklung gehört etwa eine Analyse des Marktpotenzials ökologischer Lebensmittel. Nach der Sitzung will Hauk mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) die Öffentlichkeit um 12 Uhr informieren.

2019 wurden 13,2 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Baden-Württemberg bei der Öko-Kontrollbehörde als ökologisch bewirtschaftet gemeldet. Ziel der Landesregierung ist es nach eigenen Angaben, dass bis 2030 etwa 30 bis 40 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche nach den Regeln des ökologischen Landbaus bewirtschaftet werden.

Im Kabinett soll es außerdem um neue Hygieneregeln für Schlachtbetriebe im Südwesten gehen.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt dpa

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