In Zeiten der Corona-Pandemie: Hier kommt es vermehrt zu Gewalt

Stuttgart - Die Kriminalität im Land verschiebt sich nach Angaben von Innenminister Thomas Strobl (60) in Zeiten der Corona-Pandemie. 

Thomas Strobl (60, CDU), stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sitzt auf der Ministerbank.
Thomas Strobl (60, CDU), stellvertretender Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sitzt auf der Ministerbank.  © DPA / Marijan Murat

"Die Trends bei den Straftaten, die wir bislang im öffentlichen Raum feststellen mussten, also etwa Aggressionsdelikte und Sexualstraftaten, gehen in vielen Bereichen nach unten. 

Auch der Wohnungseinbruchsdiebstahl geht weiter zurück", teilte der CDU-Politiker am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit.

Ebenfalls die grenzüberschreitende Kriminalität gehe zurück. 

Dafür komme es vermehrt zu häuslicher Gewalt in den eigenen vier Wänden. 

"Wir haben Hinweise, dass bei verschiedenen Frauenberatungsstellen im Land eine höhere Anfrage- und Beratungsdichte als bislang wahrgenommen wird."

Auch Trickbetrüger nutzten die Notlage aus.

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Titelfoto: DPA / Marijan Murat

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