Diesel-Fahrer aufgepasst: Ab morgen wird das Fahrverbot kontrolliert!

Stuttgart - Diesel-Fahrer aufgepasst: Ab dem morgigen Donnerstag (1. Oktober) wird das Fahrverbot für Fahrzeuge der Euro-Norm 5 kontrolliert!

Fahren verboten: Stuttgart macht für Diesel-Fahrer nicht mehr viel Spaß.
Fahren verboten: Stuttgart macht für Diesel-Fahrer nicht mehr viel Spaß.  © Marijan Murat/dpa

Das teilt die Stadt am Mittwoch mit. Seit dem 1. Juli gilt in der "kleinen Umweltzone" (Talkessel, Bad Cannstatt, Feuerbach, Zuffenhausen) ein Fahrverbot für Euro-5-Diesel

"Wer nicht unter eine Ausnahme fällt oder eine entsprechende Ausnahmegenehmigung besitzt, darf mit seinem betroffenen Diesel in der genannten Zone nicht fahren oder parken", so die das Rathaus. Ab dem 1. Oktober wird nun durch die Polizei kontrolliert.

"Die Bußgeldstelle wird zum selben Zeitpunkt damit beginnen, Verstöße gegen das Diesel-5/V-Verkehrsverbot zu ahnden", heißt es weiter. 

Obacht: "Sämtliche Vorgänge, die in den Bearbeitungslauf der Bußgeldstelle gelangen – darunter fallen beispielsweise Geschwindigkeitsverstöße, Fahren über eine rote Ampel oder Parkverstöße –, werden dann über die Ermittlung der Schadstoffklasse auch auf einen Verstoß gegen das Diesel-Verkehrsverbot überprüft."

Beim Verstoß gegen das Fahrverbot wird ein Bußgeld von 80 Euro fällig. "Zuzüglich Gebühren und Auslagen erwarten den Verkehrsteilnehmer bei Missachtung der Vorschrift Kosten in Höhe von 108,50 Euro." Tröstlich: "Es gibt keinen Punkteeintrag im Fahrerlaubnisregister."

Wie berichtet, gilt bereits seit dem 1. Januar 2019 in Stuttgart ein Fahrverbot für Diesel der Norm Euro 4 und schlechter. Das Stuttgarter Ordnungsamt hat im vergangenen Jahr knapp 3000 Verstöße gegen das Fahrverbot für ältere Diesel-Fahrzeuge registriert.

Dies teilte die Stadt im Januar dieses Jahres mit. Die Zahl bezog sich dabei auf den Zeitraum von April bis Ende Dezember 2019.

Spezielle Diesel-Kontrollen gab es in Stuttgart nicht. Wenn aber ein Fahrer geblitzt wird oder falsch parkt, wird zusätzlich überprüft, ob ein Verstoß gegen das Fahrverbot vorliegt.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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