Hund Oskar infiziert sich mit tödlichem Virus, aber am Ende wird doch noch alles gut

Stuttgart - Es waren schlimme Bilder, die die Tierschützer von Fellnasen Stuttgart schon im August auf Facebook teilten.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Lucky-Oskar sieht inzwischen wie ausgewechselt aus (r.).
Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Lucky-Oskar sieht inzwischen wie ausgewechselt aus (r.).  © Facebook/Fellnasen Stuttgart

Darauf zu sehen: Ein junger schwarzer Hund, der völlig verwahrlost in einer Wanne liegt. Gefunden wurde er mit seinen zwei Geschwistern in Italien. Alle unterernährt und krank.

Die Geschwister sterben, Lucky-Oskar, wie er später genannt wird, überlebt.

Selbstverständlich war das nicht - eher im Gegenteil: Oskar litt am Parvovirus, das für Hunde oft tödlich ist. Zudem war er ausgehungert, seine Vorderbeine verformt und das Gesicht mit Demodexmilben übersät.

Furchtbare Bilder, die einem die Sprache verschlagen.

Aber Tierschützern gelingt es schließlich, den jungen Hund aufzupäppeln, sodass am Ende doch noch alles gut wird: Lucky-Oskar sieht inzwischen wie ausgewechselt aus und hat tatsächlich ein richtiges Zuhause gefunden.

Die engagierten Tierschützer von den Fellnasen Stuttgarter schreiben auf Facebook: "Für Hunde wie Lucky-Oskar lohnt es sich zu kämpfen! Tränen, Schweiß, viel Zeit und Geld aber auch viel Liebe fließen in diese Arbeit ein."

Links ist Hund Lucky-Oskar übersät mit Demodexmilben zu sehen, rechts wie ausgewechselt und gesund

Dramatische Bilder, kurz nachdem Hund Lucky-Oskar im August in Italien gefunden wurde

Da lohnt sich das Engagement: Auf Facebook findet die Arbeit der Tierschütz große Anerkennung

Und die Arbeit der Tierschützer findet große Anerkennung im Netz. "Dieser Unterschied ist beinahe unglaublich", kommentiert ein Nutzer die Entwicklung Oskars. Eine andere Userin schreibt: "Jeder einzelne von Euch hat meinen tiefsten Respekt bei so viel Tierleid auf dieser Welt." "Das ist eine soooo sehr schöne Nachricht, wie schön er geworden ist", lobt Facebook-User Leo.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie noch viele weitere Tiere in Zukunft retten können.

Titelfoto: Facebook/Fellnasen Stuttgart

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