Pyrotechnik und Anti-Polizei-Sprechchöre bei Kurden-Demo in Stuttgart

Stuttgart - Nachdem eine große Anti-Rassismus-Demo auf dem Cannstatter Wasen friedlich verlaufen ist (TAG24 berichtete), war die Polizei Stuttgart am Samstagnachmittag bei einem Kurden-Aufzug in der Innenstadt gefordert.

Einsatzkräfte der Polizei wurden von den Demo-Teilnehmern in Sprechchören beleidigt.
Einsatzkräfte der Polizei wurden von den Demo-Teilnehmern in Sprechchören beleidigt.  © 7aktuell.de/Andreas Werner

Polizeikräfte begleiteten den Aufzug mit dem Thema "Stoppt den völkerrechtswidrigen Krieg der Türkei / Freiheit für alle politischen Gefangenen", der sich gegen 15.30 Uhr in der Lautenschlager Straße in Bewegung gesetzt hatte.

Kurz darauf vermummten sich einzelne Teilnehmer, zündeten auf ihrem Weg über die Theodor-Heuss-Straße, den Rotebühlplatz und die Eberhardstraße zum Marktplatz trotz Aufforderung dies zu unterlassen, mehrfach Pyrotechnik und hielten zum Teil die geforderten Abstände nicht ein, schreibt die Polizei in einer Mitteilung.

Darüber hinaus sollen einzelne Aufzugsteilnehmer offenbar verbotene Fahnen gezeigt und die Einsatzkräfte in Sprechchören beleidigt haben.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen verschiedener Straftaten und Verstößen gegen das Versammlungsrecht eingeleitet.

Kurden demonstrieren in der Stuttgarter Innenstadt gegen den völkerrechtswidrigen Krieg in der Türkei.
Kurden demonstrieren in der Stuttgarter Innenstadt gegen den völkerrechtswidrigen Krieg in der Türkei.  © 7aktuell.de | Andreas Werner

Während des Aufzuges und den damit verbundenen temporären Straßensperrungen kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Titelfoto: 7aktuell.de/Andreas Werner

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