Revolutionäre 1. Mai Demo zieht durch Stuttgart: "Der Kapitalismus macht uns krank!"

Stuttgart - Unter dem Motto "Kapitalismus macht uns krank" war am Freitag zum Tag der Arbeit die "Revolutionäre 1. Mai Demonstration" durch Stuttgart gezogen.

Die Demo zu Beginn auf dem Marktplatz.
Die Demo zu Beginn auf dem Marktplatz.  © 7aktuell.de | Marc Gruber

Dabei stand natürlich alles im Zeichen der Coronavirus-Pandemie: "Corona-Krise? Nicht auf unserem Rücken", war auf einem der Banner zu lesen, als die Protestierer vom Marktplatz zum Marienplatz liefen.

Bereits vor dem Protest machten die Verantwortlichen klar, dass die Demonstration trotz der coronabedingten Einschränkungen stattfinden muss.

"Weil die gemeinsamen Interessen der Lohnabhängigen sich nicht in den Stand-By Modus versetzen lassen und die Profitjagd der Kapitalistenklasse keine Corona-Pause kennt", hieß es in einem Text auf der Website.

An die Abstandsregeln während der Demo hielten sich - bis auf wenige Ausnahmen - die meisten, versicherte ein Polizeisprecher gegenüber TAG24 am Telefon. Generell blieb der Protest friedlich. Es habe keine "besonderen Vorkommnisse gegeben", so der Sprecher weiter. 

Zu Beginn der Demo wurde lediglich ein "Nebeltopf" gezündet sowie eine Feuerwerksbatterie bei Ankunft am Marienplatz.

Unter dem Motto "der Kapitalismus macht uns krank" zogen die Demonstranten durch Stuttgart.
Unter dem Motto "der Kapitalismus macht uns krank" zogen die Demonstranten durch Stuttgart.  © 7aktuell.de | Marc Gruber

Gegen 13.30 Uhr ging die Demonstration mit einer Kundgebung auf dem Marienplatz zu Ende. 

Titelfoto: 7aktuell.de | Marc Gruber

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