SEK nimmt mutmaßlichen Drogenhändler in Stuttgart fest

Stuttgart - Ein mutmaßlicher Drogenhändler (35) ist im Stuttgarter Stadtteil Münster bei einem SEK-Einsatz festgenommen worden.

Die Polizei stellte bei den Wohnungsdurchsuchungen neben Drogen noch Waffen samt Munition sowie Bargeld sicher.
Die Polizei stellte bei den Wohnungsdurchsuchungen neben Drogen noch Waffen samt Munition sowie Bargeld sicher.  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Stuttgart am Donnerstagnachmittag gemeinsam mitteilten, führten umfangreiche Ermittlungen auf die Spur des 35-Jährigen, dem vorgeworfen wird, seit Anfang 2020 im Kilogrammbereich mit synthetischen Drogen und Marihuana zu handeln.

Am Mittwochabend gegen 19.45 Uhr nahmen Einsatzkräfte des SEK den Mann in seiner Wohnung fest. 

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zwar keine größeren Mengen an Rauschmitteln, unter anderem aber eine Pistole, Munition, einen Schlagring und ein Karambitmesser.

Später durchsuchten die Beamten noch eine weitere Wohnung in der Stadtmitte, die der 35-Jährige mutmaßlich als Bunker benutzte. Die Polizei traf zwei Frauen im Alter von 17 und 27 Jahren, sowie zwei Männer im Alter von 16 und 34 Jahren vor.

Im Zimmer der 17-Jährigen wurden 800 Gramm Amphetamin, etwa 600 Gramm Marihuana, rund 13 Gramm MDMA und 1 Gramm Kokain sichergestellt. Bei dem 34-Jährigen und der 27-Jährigen fanden die Beamten Kleinstmengen an Betäubungsmittel.  

Darüber hinaus stellte die Polizei circa 3800 Euro Bargeld, 80 Patronen, ein Einhandmesser und umfangreiches Verpackungsmaterial sicher.

Der 35-Jährige mutmaßliche Dealer, sowie die 17-Jährige werden im Laufe des Donnerstags auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Alle anderen Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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