Stuttgart soll erster digitalisierter Bahnknoten werden

Berlin - Im Zuge des Bahnhofsprojekts Stuttgart 21 soll die Region Stuttgart bis Ende 2025 der erste digitalisierte Bahnknoten in Deutschland werden.

Andreas Scheuer (M, CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ronald Pofalla (r), Vorstand für Infrastruktur bei der Deutschen Bahn, kommen zu einer Veranstaltung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, um ein Vorzeigeprojekt für die Digitale Schiene zu starten.
Andreas Scheuer (M, CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, und Ronald Pofalla (r), Vorstand für Infrastruktur bei der Deutschen Bahn, kommen zu einer Veranstaltung im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, um ein Vorzeigeprojekt für die Digitale Schiene zu starten.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Die Bahn rechnet dafür mit Investitionen in Höhe von 462,5 Millionen Euro. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sprach am Dienstag in Berlin von einem "Modernisierungsschub" für die Bahn. Die Züge sollen zuverlässiger und pünktlicher werden, außerdem sollen mehr Züge auf Strecken fahren können.

Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 sollen die Züge des Fern-, Regional- und S-Bahnverkehrs im Knoten Stuttgart auf einem mit digitaler Technik ausgerüsteten Netz fahren. 

Neben dem neuen Hauptbahnhof und weiteren Stationen sollen zunächst Strecken mit einem Umfang von mehr als 100 Kilometern mit digitalen Stellwerken, dem Zugsystem ETCS und hoch automatisiertem Fahrbetrieb ausgerüstet werden.

Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla sagte, insgesamt solle die Digitalisierung des gesamten Schienennetzes in Deutschland beschleunigt werden. 

Die Bahn gehe davon aus, das gesamte Netz bis Mitte der 2030er Jahre digitalisieren zu können. Die Bahn sei mit dem Bund über die Finanzierung im Gespräch.

Scheuer, Pofalla sowie Finanzstaatssekretär Rolf Bösinger unterzeichneten außerdem eine neue Rahmenfinanzierungsvereinbarung. Damit sollen Investitionen in die Schienenwege effizienter umgesetzt werden.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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