Stadt Stuttgart und Polizei wollen Innenstadt schnell sicherer machen

Stuttgart - In Stuttgart ist erstmals ein neues Gremium von Stadt und Polizei zusammengekommen, um ein Konzept zu erarbeiten, wie die Innenstadt noch sicherer gemacht werden kann.

Ein Polizeiauto, das während der nächtlichen Randale in Stuttgart beschädigt wurde.
Ein Polizeiauto, das während der nächtlichen Randale in Stuttgart beschädigt wurde.  © Marijan Murat/dpa

Die sogenannte Sicherheitspartnerschaft hat die gewaltsamen Ausschreitungen zum Anlass genommen, die Arbeit am Dienstag aufzunehmen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. 

"In der Stuttgarter Innenstadt sollen die Menschen in Zukunft sicher und friedlich feiern können. Um Randale schon im Keim zu ersticken, brauchen wir verschiedenste Maßnahmen und ein gesellschaftliches Miteinander", wird Oberbürgermeister Fritz Kuhn (64, Grüne) zitiert. "Wer auf Krawall aus ist, muss wissen, dass er von nichts und niemanden unterstützt wird." 

Zunächst will sich das Gremium auf das kommende Wochenende konzentrieren und deshalb schnell handeln. So überprüfe beispielsweise die Verwaltung derzeit ein Alkoholverbot oder Videoüberwachung an bestimmten Plätzen in Stuttgart.

Polizeivizepräsident Thomas Berger gab zudem den aktuellen Stand über die Lage nach den Ausschreitungen bekannt. "Wir sind mit Hochdruck daran, noch mehr Gewalttäter zu identifizieren. Zugleich entwickeln wir polizeiliche Maßnahmen, die schon am Wochenende an verschiedenen Punkten in der Öffentlichkeit für erhöhte Sicherheit sorgen werden."

Berger zeigte sich zuversichtlich, dass es gelingen werde, friedliche Sommernächte zu garantieren - genau wie bei der vergangenen Silvesterfeier.

Außerdem wird die Stadtverwaltung Vertreter der Clubszene und des Einzelhandels sowie weitere Akteure aus der Innenstadt zu einem ersten runden Tisch einberufen, bei dem sie ihre Vorstellungen einbringen können.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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